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1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Spieler und Trainerteam des TSV 1860 München
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swaltl
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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von swaltl » So 4. Mär 2018, 15:53

Zur Statistik: Es heißt ja, dass man nur der Statistik trauen sollte, die man nicht selbst gefälscht hat. Zwar ist in diesem Fall keine Statistik gefälscht, aber jeder liest aus den Zahlen halt das raus, was er rauslesen will und was er gerade für seine Argumentation brauchen kann.

Zum Sportlichen: Wir sollten bedenken, dass es jetzt das erste Spiel nach fast drei Monaten Pause war. (Zugeben, das war es für alle anderen auch.) Meiner Meinung nach haben wir in Nürnberg bis zu dem Fehler von Weeger ziemlich gut gespielt. Leider hat uns danach wohl etwas der Mut verloren. Und nach dem Platzverweis von Weber war es unmöglich für uns, mehr als das Unentschieden raus zu holen.

Dazu kommt, dass bei uns einige Ausfälle in der Offensive zu verkraften waren. Gebhart und Helmbrecht werden wohl noch eine Weile ausfallen, aber Karger ist auf jeden Fall im nächsten Spiel wieder dabei und auch Görlitz ist wahrscheinlich bald bereit.

Vielleicht sehe ich es auch teilweise deshalb positiver, weil ich fast alle Testspiele gesehen habe. Wenn ich das mit der Leistung in Nürnberg vergleiche, dann stelle ich fest, dass da durchaus noch Luft nach oben ist für die nächsten Spiele. Wenn wir die Leistung aus den Testspielen demnächst auch in der Liga hinbekommen, dann bin ich zuversichtlich, dass wir bald bessere Spiele sehen wie in Nürnberg in der zweiten Halbzeit. Nach den Testspielen würde ich gerne in den nächsten Spielen Mölders und Ziereis als Doppelspitze sehen. Das hat in der Vorbereitung sehr gut funktioniert, deshalb habe ich es nicht ganz verstanden, wieso Ziereis in Nürnberg auf der Bank saß.


Und das ich manchmal etwas zu optimistisch bin bzw. selbst dann noch optimistisch bin, wenn es aussichtslos ist, das glaube ich dürfte jedem, der im Löwenmagazin oder hier im Forum öfter die Kommentare von mir liest schon aufgefallen sein. 😉
Ich verstehe eure Meinung zwar teilweise, aber meine Meinung ist wohl ziemlich genau gegenteilig zu eurer.


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von tomandcherry » So 4. Mär 2018, 17:12

@ Sebastian

Grundsätzlich ist eine Portion gesunder Optimismus durchaus vertretbar, speziell wenn man Fan der Münchner Löwen ist. Allerdings habe ich im Laufe meines Fan-Seins immer häufiger erkennen müssen, dass es nicht schaden kann, ein bisschen Realismus und Distanz zu bewahren und nicht jedes ordentliche Spiel gleich mit Aufstiegstendenzen zu verbinden. Dazu ist die fehlende Konstanz bei 60 seit Jahren die einzige Konstante. 😉

Klar hast Du mit Deinen statistischen Werten genauso (Un)Recht wie Sechzig_Ist_Kult und meinereiner. Wenn man z.B. sagt „Unsere Mannschaft hat seit fünf Spielen nicht mehr verloren.“, dann stimmt das im Falle von fünf Unentschieden genauso, wie die komplett gegensätzliche Aussage „Die Mannschaft wartet seit fünf Partien auf einen Sieg.“ 😜

Im Endeffekt hast Du Recht, wenn Du schreibst, dass wir es noch selbst in der Hand haben. Solange wir ab sofort jede Partie gewinnen, wird uns keine andere Mannschaft vom ersten Platz verdrängen können.

Am besten fängt die Mannschaft gegen Buchbach gleich mal mit dieser Serie an, dann wird bis zum letzten Spieltag nichts mehr schiefgehen. 🦁 ⚽️


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von swaltl » So 4. Mär 2018, 17:44

@tomandcherry eigentlich dürfte ich im Bezug auf Sechzig gar nicht optimistisch sein. Meine ältesten bewussten Erinnerungen sind aus der Saison 2003/2004. Danach ging es ja nur noch bergab. Eigentlich hab ich außer der Relegation gegen Kiel kein Erfolgserlebnis mit 1860 erlebt.
Normalerweise dürfte ich deshalb wahrscheinlich gar nicht mehr optimistisch sein. Aber irgendwie habe ich gerade deshalb die große Hoffnung, dass es diese Saison mal bergauf geht. Irgendwann wird es doch Zeit, die Abwärtsspirale aufzuhalten. 😉

Damit, dass es nicht schaden kann, wenn man etwas Distanz bewahrt, da hast du natürlich absolut Recht. Nur fällt es mir gerade diese Saison verdammt schwer, da Distanz zu wahren und realistisch zu sein.
Ich bin auf keinen Fall der Meinung, dass wir auf sicher aufsteigen. Man könnte auch sagen, dass ich bloß versuche die Angst vor mir weg zu schieben, dass wir es nicht schaffen.

Und um das mal klar zu stellen, weil es vielleicht nicht ganz richtig rüber kam: Mir ist absolut klar, dass wir noch nichts erreicht haben. Und ich weiß, dass es für uns schwer wird, dass wir Erster bleiben. Und wenn wir hoffentlich in die Relegation kommen, dann wird es verdammt schwer für uns.

Wir sind allerdings nach 2/3 der Saison Erster. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Ingolstadt und Bayern ab jetzt jedes Spiel gewinnen. Auch für die kommen noch schwierige Gegner.
Die nächsten Spiele werden natürlich sehr wichtig für uns. Wenn wir die gewinnen, dann haben wir die Chance, dass wir vielleicht sogar die Führung wieder ausbauen. Am 19.03. in Ingolstadt ist wahrscheinlich ein Sieg fast schon Pflicht.

Ich glaube auch, dass die Mannschaft es auf dem Platz durchaus merkt, wie sehr die Fans an sie glauben. Wenn auf den Rängen jeder glaubt, dass wir bald nicht mehr erster sind und wahrscheinlich nicht aufsteigen, dann kann sich das auch auf die Spieler auswirken.
Wobei ich diese Saison von den Fans in dieser Hinsicht begeistert bin. Wenn man nur mal sieht, dass die Mannschaft in Nürnberg z. B. trotzdem beklatscht wurde nach dem Ende, dann finde ich das sehr gut.
Ich habe bisher überhaupt nicht den Eindruck gehabt, dass im Stadion viele an einem Sieg für 1860 zweifeln.


Und zur Erklärung: Dass ich sehr optimistisch bin beschränkt sich absolut nicht nur auf 1860. Ich bin immer so, egal um was es geht. 😉


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von 3und6zger » So 4. Mär 2018, 19:36

Also ich kann das verstehen, daß man seine Euphorie etwas bremst, um nicht zu sehr enttäuscht zu werden. Auch ich war nach der Relegation, den Vorkommnissen in der Arena und dem Schwarzen Freitag maßlos enttäuscht. Trotz allem gehts wie bei allen Dingen immer weiter und bei mir ist das Glas immer halbvoll nicht halbleer.
Was mir letzten Samstag in Nürnberg gut gefallen hat:
- Simon Seferings, 18 Monate verletzt, erstes Spiel erstes Tor, gut gespielt, der wird einer für die Restrunde
- Sascha Mölders: gefühlt hab ich ihn noch nie so fit gesehen, geackert wie immer, hat aber durch die bessere Fitness eine höhere "Ballverteidigungsquote".
- Marco Hiller: immer auf Posten, was ist der für ein guter Torwart geworden und ein Rückhalt für die Mannschaft
Was mir nicht gefallen hat:
- wieder so ein Rückpass á la Letzte Saison ausgerechnet von Eric Weeger, der für mich einer der Kandidaten für "den nächsten Leistungschritt ist"
- ein Nono Koussou, der sich total von der Kulisse beeindrucken lässt und sich nichts mehr zutraut.
- die Schiris, die's bei uns immer ganz besonders genau nehmen

Und für Dienstag hab ich's mir schon vorgestellt: Michael Görlitz wird in der 60. Minute eingewechselt und übernimmt mit Selbstverständlichkeit das Spiel im Mittelfeld, so daß die Zeitungen am Mittwoch schreiben: ".....als spiele er schon seit Jahren für die Löwen....."

Ich weiss ja, "unverbesserlicher Optimist" ! Aber immer noch besser als eine "unsäglicher Miesmacher"!


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von swaltl » So 4. Mär 2018, 19:40

3und6zger hat geschrieben:
So 4. Mär 2018, 19:36
Trotz allem gehts wie bei allen Dingen immer weiter und bei mir ist das Glas immer halbvoll nicht halbleer.
Was mir letzten Samstag in Nürnberg gut gefallen hat:
- Simon Seferings, 18 Monate verletzt, erstes Spiel erstes Tor, gut gespielt, der wird einer für die Restrunde
- Sascha Mölders: gefühlt hab ich ihn noch nie so fit gesehen, geackert wie immer, hat aber durch die bessere Fitness eine höhere "Ballverteidigungsquote".
- Marco Hiller: immer auf Posten, was ist der für ein guter Torwart geworden und ein Rückhalt für die Mannschaft
Was mir nicht gefallen hat:
- wieder so ein Rückpass á la Letzte Saison ausgerechnet von Eric Weeger, der für mich einer der Kandidaten für "den nächsten Leistungschritt ist"
- ein Nono Koussou, der sich total von der Kulisse beeindrucken lässt und sich nichts mehr zutraut.
- die Schiris, die's bei uns immer ganz besonders genau nehmen

Und für Dienstag hab ich's mir schon vorgestellt: Michael Görlitz wird in der 60. Minute eingewechselt und übernimmt mit Selbstverständlichkeit das Spiel im Mittelfeld, so daß die Zeitungen am Mittwoch schreiben: ".....als spiele er schon seit Jahren für die Löwen....."

Ich weiss ja, "unverbesserlicher Optimist" ! Aber immer noch besser als eine "unsäglicher Miesmacher"!
Da sind wir ja nahezu identischer Meinung. 😉
Deine Vorstellung für Dienstag gefällt mir sehr gut. Wobei ich hoffe, dass wir vorher schon führen. Görlitz würde ich es auf jeden Fall zutrauen, dass er sofort wichtig wird.


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von Sechzig_Ist_Kult » Mo 5. Mär 2018, 04:22

@Wastl:
swaltl“ hat geschrieben: Vielleicht solltet ihr auch mal nach eurem Optimismus suchen. (Hoffentlich liegt er nicht noch in der Allianz Arena ) Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich mit Optimismus deutlich besser lebt als ohne.

Also in der Kloschüssel hab ich den ganz sicher nicht vergessen. :lol: Da wars v.a. am Ende eh bloß noch traurig...

Also zuerst mal denke ich schon, dass ich jemand bin, der grundsätzlich optimistisch ist und positiv durchs Leben geht. Gerade was Sechzig anbelangt. Vor allem ins Stadion geh' ich eigentlich immer mit der Einstellung rein, dass wir das Spiel am Ende schon irgendwie gewinnen (können). Sei es vor ein paar Jahren im Pokal gegen die Roten, die Relegation oder jetzt am kommenden Dienstag gegen Buchbach.
Dennoch sollte man vor lauter Euphorie (von der Du Dich sichtlich hast anstecken lassen, ich ja auch ::-): ) und Optimismus die Realität nicht verkennen. Gerade hier in einem Forumsthema, in dem es darum geht, ob wir den Aufstieg packen, oder eben nicht… Dazu gehört für mich halt auch ein möglichst sachliches Abwägen aller Pro- und Contra-Argumente. Ich habe nichts anderes gemacht, als alle Punkte, die mir dazu in den Sinn kommen, da sie meiner Meinung nach für bzw. gegen einen Aufstieg sprechen, zu finden und diese aus meiner Sicht zu bewerten und gegeneinander abzuwägen.

Darauf basierend ergibt sich für mich halt das Bild, dass bereits die Meisterschaft in der Liga schwer wird. Hauptargument, wie erwähnt, für mich die extreme Entwicklung der roten Konkurrenz. Und als Löwenfan kennt man seine „Pappenheimer“ ja inzwischen auch ein bisschen… :mrgreen: Die Diskrepanz zwischen Hoffnung/Erwartung zu Beginn (=> Optimismus) und Realität war oft genug frappierend. Die Enttäuschung der Fans nach gefühlt JEDER Saison schlussendlich folgerichtig.

Was man von mir aber sicherlich niemals hören wird, ist ein pessimistisches Dauergenöle, à la „wir schaffen das eh nicht, das wird ja nie was.“… Das ist/wäre wirklich bloß noch kontraproduktiv! Da kann ich mich als Löwe auch gleich begraben... ::-):

Zusammenfassend würde ich meine hier geschilderte Sicht weder als besonders optimistisch noch als sonderlich pessimistisch betrachten. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte. Ich selbst würde es bemüht rational nennen. Dass obige Argumente von verschiedenen Fans unterschiedlich eingestuft werden, liegt in der Natur der Sache. Nebenbei bemerkt, denke ich, eine neutrale Haltung wird von einem Optimisten schneller als pessimistisch eingestuft, als von einem anderen "Neutralen" oder gar "Pessimisten".


swaltl“ hat geschrieben: Zum Thema "die anderen holen bedenklich auf:
Nach dem 18. Spieltag hatten wir drei Punkte Vorsprung. Acht Spieltage später sind es nun vier Punkte. Da sieht meine Statistik doch besser aus als deine.
Also hat in den letzten acht Spieltagen nur die zweite Mannschaft von Bayern aufgeholt.

[...]

Zur Statistik: Es heißt ja, dass man nur der Statistik trauen sollte, die man nicht selbst gefälscht hat. Zwar ist in diesem Fall keine Statistik gefälscht, aber jeder liest aus den Zahlen halt das raus, was er rauslesen will und was er gerade für seine Argumentation brauchen kann.

1. Allerdings hatten wir in diesem Zeitraum auch mehr Spiele als manch andere Vereine, z.B. zwei (?) mehr als Ingolstadt. Da der bloße Blick auf die letzten 10 Spiele um diese „Unschärfen“ bereinigt ist, halte ich „meine“ Statistik (s.o.) für aussagekräftiger. Und über diese Anzahl von Spielen hat Ingolstadt nun mal 5 Punkte und Bayern sogar 9 Punkte auf uns aufgeholt. Das ist Fakt. Ob man aus diesem Fakt nun allerdings eine tatsächliche Entwicklung - auch im Gegensatz zu uns - ableitet, muss jeder für sich ausmachen. Für mich ist diese jedoch allzu offensichtlich. Das ist kein Zufall mehr.

2. Um es (bei allem Respekt für die Konkurrenz) mal drastisch auszudrücken, ist es mir „sch***egal", ob wir in den verbleibenden 15 Spielen noch "was-weiß-ich-nicht-wie-viele" Punkte auf Vereine wie Buchbach, Seligenporten, Unterföhring oder von mir aus auch Schweinfurt oder Ingolstadt herausholen, wenn wir auf die Roten gleichzeitig fünf Punkte (+x) verlieren… Will sagen, "nett", dass wir die meisten Gegner abgeschüttelt haben, aber auf den (voraussichtlich) am Ende entscheidenden Gegner haben wir halt klar eingebüßt. Alles außer Platz 1 ist leider Gottes am Ende ne Niete... Das haben wir nun mal der Aufstiegsregelung der RL zu verdanken...

3. Wirkt Bayern auf mich momentan einfach souveräner und dominanter. Die haben sich zur Winterpause auch nochmal verstärkt. Allein in den letzten 5 Spielen haben die 7 (!) Punkte auf uns aufgeholt (und dabei alles gewonnen). Und die wollen unbedingt hoch.


swaltl“ hat geschrieben: Wenn man mal schaut, gegen wen die Roten als nächstes spielen würde es mich wundern, wenn sie da nicht Punkte liegen lassen. Als nächstes geht es gegen Schweinfurt, dann gegen Augsburg II (da haben die Roten im Hinspiel 1:5 verloren) und Nürnberg II. Da glaube ich nicht, dass sie alle Spiele gewinnen.

Mit der Mannschaft der ersten 10 Spieltage kannst die nicht mehr vergleichen! Ich sage, die holen in den drei Spielen mindestens 6 Punkte. Daran wird ich mich dann auch messen lassen 😉 Und ich hoffe ausdrücklich, ich habe nicht recht. Rechthaberei ist in dem Fall ned so meins… :lol:


swaltl“ hat geschrieben: Wir hingegen haben als nächste Gegner Buchbach, Seligenporten und Unterföhring. Gegen alle drei Spielen wir im Sechzgerstadion, wo wir bis auf eine Niederlage im Derby und ein 0:0 gegen Ingolstadt II bisher immer gewonnen haben, meistens sehr souverän. Wenn sie bei uns spielen, dann stehen die kleineren Gegner wohl so tief hinten drin, dass wir "leichtes Spiel" haben. Außerdem ist bei unseren Spielen nach dem Spiel in Nürnberg und der Pause bis Dienstag bestimmt deutlich zu merken, dass sie es besser machen wollen.
Ich bin der Meinung, dass wir in den nächsten drei Spielen (wenn sie hoffentlich stattfinden) unseren Vorsprung wieder ausbauen können. Wichtig wird es dann in Ingolstadt. Da sollten wir auf jeden Fall gewinnen.

Eigentlich braucht es aus den drei Spielen 9 Punkte. Alles andere wär fast schon enttäuschend. Aber geschenkt wird Dir da halt auch nix. So souverän waren wir die Hinrunde gegen alle (Ausnahme Unterföhring) nicht. Alles unangenehme Gegner. In der Hinrunde, zugegebenermaßen jeweils auswärts, waren es gerade 4 Punkte… Auch zuhause waren wir nicht immer soooo wahnsinnig sicher. Ich hoffe nur die Spieler gehen da keinesfalls mit Deiner Einstellung ("leichtes Spiel") rein. Das geht hundert pro schief... Als Fan isses ok. Wichtig ist ab sofort eh jedes Spiel und jeder Punkt. Wenn die Bayern durchziehen, wovon ich ausgehe, dürfen wir uns so gut wie keine Blöße leisten. So wirklich richtig wichtig wird es dann natürlich im Münchner Derby. Lass uns das verlieren, dann ist es bereits jetzt bloß noch ein einziges Pünktchen. Die Krux der Sechs-Punkte-Spiele halt... Auch ein Sieg ist da aber natürlich auch immer drin. Im Endeffekt halte ich die Bayern inzwischen für klar stärker als die Schanzer, zumal ich mir noch gar nicht ganz sicher bin, ob die überhaupt hochwollen, v.a. wenn deren Erste nicht in die BuLi aufsteigt, wonach es im Moment ja auch aussieht.


swaltl“ hat geschrieben: Was mich ehrlich gesagt ziemlich stört: Vor dem Spiel in Nürnberg hieß es noch, wir wären souveräner Tabellenführer. Und nur weil wir beim Tabellenzweiten Unentschieden gespielt haben klingt es jetzt so, als ob die Welt untergegangen wäre. Wenn man die Kommentare der letzten Tage auf der Facebook-Seite von 1860 anschaut und die Artikel der Presse nach dem Spiel, vor allem bei der Abendzeitung, dann könnte man echt meinen, dass wir in Nürnberg 0:10 verloren haben. Klar, dass Spiel in Nürnberg war nicht gut. Aber so schlimm wie überall herbeigeredet sehe ich es nicht. Aber das ist auch etwas, das typisch Sechzig-Fan ist. Wenn wir gewinnen, dann steigen wir auf und kaufen einen Brasilianer. Wenn wir nicht gewinnen, dann ist klar, dass es so eh nichts wird. Ich kenne es zumindest bei Sechzig nicht anders.

Ich für meinen Teil muss sagen, dass die Kausalität doch eben genau andersherum ist. Eben gerade WEIL Bayern bereits vor (!) dem Spiel inzwischen sehr nah an uns herangerutscht ist, ist das Ergebnis doch so bitter. Und wenn Du ein 2:0 (bei nem gefühlten Heimspiel) aus der Hand gibst, dann ist das immer extrem enttäuschend. Das ist doch völlig normal. Ich hab mich nach dem Gladbach-Bremen (2:0 Halbzeit, Endergebnis 2:2) Spiel ein bisschen durch das Gladbach-Forum gelesen, das ist doch dort auch ned anders. Auf der anderen Seite sind die Bremer entsprechend positiv… Allem voran geht’s bei einem Fußballspiel halt nun mal um den Erfolg. Wenn der dann auf so ärgerliche und unnötige Weise ausbleibt, kann ich die Enttäuschung schon nachvollziehen. Es war sicher nicht alles schlecht, aber der Aufstieg wird mit der Leistung schwierig bis utopisch. 2:2 nach 2:0 ist einfach ne gefühlte Niederlage. Punkt. Dass man am Ende sogar froh sein muss, dass wir nicht noch verloren haben, macht die Sache nicht besser.

Ach ja, Deine Anmerkungen zu den Spielern teile ich aber. Das ist durchaus positiv. Die Fragezeichen sind insbesondere Helmbrecht und Gebhart. Allerdings werden beide, genauso wie Görlitz, auch erstmal wieder ihre Eingewöhnungszeit brauchen. Unterschätzen sollte man das nicht.

Wie oben schon mal erwähnt, ich war lange Zeit ebenfalls sehr zuversichtlich, was die Liga anbelangt. Aber die enorme Entwicklung der Roten verschafft mir zusehens gehörigen Respekt. Und mir war auch vor dem Nürnberg-Spiel bewusst, dass die Roten sich inzwischen zu einer ernsten Bedrohung für uns gemausert haben.


swaltl“ hat geschrieben: Ich weiß nicht wann, aber irgendwann in den letzten Jahren ist der große Optimismus, der früher typisch für die Löwenfans war, bei den meisten Anhängern verloren gegangen.

1.) Ohne despektierlich sein zu wollen, weiß ich nicht, ob Du in Deinem zarten Alter von 24 da der richtige Ansprechpartner bist. Vielleicht kann das ja von den erfahreneren Löwen mal näher beleuchtet werden. Ich halte das für ein Gerücht, so ähnlich wie „früher war alles besser“.

2.) Ich denke es besteht ein grundsätzlicher Unterschied zwischen der grundsätzlichen Haltung und der Haltung zu den den einzelnen Spielen. Wenn ich mal an unsere DFB-Pokalspiele gegen den BVB oder gegen Bayern zurückdenke, da waren nicht wenige (z.B. ich :mrgreen:) auch extrem hoffnungsvoll, trotz der nüchtern betrachtet sehr, sehr geringen Wahrscheinlichkeit. Trotzdem weiß halt auch jeder, dass Sechzig schon ein sehr spezieller Verein ist, bei dem nicht immer „alles optimal“ läuft… in etwa vegleichbar mit der FCN-Wahrheit, „der Glubb is a Debb“… Dass wir darüber hinaus auch als der „HSV des Südens“ gelten hat schon seinen Grund. Sowas prägt halt auch die eigene Fankultur und deren innere Einstellung… Wir ham halt auch schon so viel Bockmist mitgemacht.

An dieser Stelle, bin echt traurig über die Entwicklung in Hamburg. Da scheint es wieder einen Traditionsverein zu erwischen. Auch Liga 2 scheint dort nicht völlig sicher zu sein... Die Fans dort haben das nicht verdient. Ich hoffe ja immer noch, dass die die Kurve kriegen und dafür z.B. Wolfsburg runter geht… Aber ehrlich, daran glauben wirklich nur noch die größten HSV-Optimisten… Basiti, manchmal erinnerst mich ja echt ein bisserl an die paar Hamburger im HSV-Forum, die immer noch voller Überzeugung glauben sind, das Ruder doch noch irgendwie rumzureißen… :mrgreen: Aber mir gefällt das auf jeden Fall besser als all die Nörgler, die es natürlich genauso gibt. Behalt' Dir Deinen Optimismus bei.


Wie gesagt, ich will Dir das nicht nehmen. Hab ich ja nix davon. Freut mich ja für Dich, wenn Du das so positiv siehst. Ich hoffe nur, Du bist am Ende dann nicht recht "down", wenn es doch nicht klappt. Ich versuche hier nur aus meiner Perspektive, so rational wie möglich, darzustellen, was für und was gegen einen Aufstieg spricht. Mir geht es hier auch weniger darum andere zu überzeugen, als einfach darum, einen anderen Blickwinkel aufzuzeigen und warum ich diesen für mich in Anspruch nehme...


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von Sechzig_Ist_Kult » Mo 5. Mär 2018, 04:42

@3und6zger:
3und6zger hat geschrieben:
So 4. Mär 2018, 19:36
Ich weiss ja, "unverbesserlicher Optimist" ! Aber immer noch besser als eine "unsäglicher Miesmacher"!
Auf jeden Fall! Behaltet Euch das ja bei. Wichtig ist bloß, dass man am Ende nicht zu enttäuscht ist, wenn es dann doch nicht klappt ::-):


@tomandcherry:
Das Schöne hier im LM-Forum ist doch die entspannte und absolut faire Diskussionskultur. Im Gegensatz dazu eine andere, durchaus populäre Website,bei der mir irgendwann das unreflektierte Gemaule gegen den Strich gegangen ist. Mittlerweile geht mir das „good cop / Bad cop“-Getue dort komplett am Allerwertesten vorbei. Dort kann man es sowieso niemandem recht machen, denn jeder scheint die Wahrheit für sich gepachtet zu haben.
Absolut. Die Diskussionskultur ist hier außergewöhnlich gut und wirklich hervorzuheben. Dass das leider ganz und gar nicht Standard ist, erkennt man tagtäglich an verschiedenster Stelle im Netz. Im Fußball empfinde ich es selbst bei uns - relativ gesehen (!) - fast noch als harmlos.


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von swaltl » Mo 5. Mär 2018, 09:59

Sechzig_Ist_Kult hat geschrieben:
Mo 5. Mär 2018, 04:22
Eigentlich braucht es aus den drei Spielen 9 Punkte. Alles andere wär fast schon enttäuschend. Aber geschenkt wird Dir da halt auch nix. So souverän waren wir die Hinrunde gegen alle (Ausnahme Unterföhring) nicht. Alles unangenehme Gegner. In der Hinrunde, zugegebenermaßen jeweils auswärts, waren es gerade 4 Punkte… Auch zuhause waren wir nicht immer soooo wahnsinnig sicher. Ich hoffe nur die Spieler gehen da keinesfalls mit Deiner Einstellung ("leichtes Spiel") rein. Das geht hundert pro schief... Als Fan isses ok.

Da hast du recht. Wenn die Mannschaft so denkt wäre es nicht gut. 😉
Sechzig_Ist_Kult hat geschrieben:
Mo 5. Mär 2018, 04:22
Basti, manchmal erinnerst mich ja echt ein bisserl an die paar Hamburger im HSV-Forum, die immer noch voller Überzeugung glauben sind, das Ruder doch noch irgendwie rumzureißen… :mrgreen:

An dem Vergleich ist vielleicht sogar etwas dran.
Beim HSV werden es wohl immer weniger, die daran glauben. Aber nimm als Beispiel die Kölner. Da glaubt trotz der vermeintlich aussichtslosen Lage noch an den Klassenerhalt.

Sechzig_Ist_Kult hat geschrieben:
Mo 5. Mär 2018, 04:22
Wie gesagt, ich will Dir das nicht nehmen. Hab ich ja nix davon. Freut mich ja für Dich, wenn Du das so positiv siehst. Ich hoffe nur, Du bist am Ende dann nicht recht "down", wenn es doch nicht klappt. Ich versuche hier nur aus meiner Perspektive, so rational wie möglich, darzustellen, was für und was gegen einen Aufstieg spricht. Mir geht es hier auch weniger darum andere zu überzeugen, als einfach darum, einen anderen Blickwinkel aufzuzeigen und warum ich diesen für mich in Anspruch nehme...
Du kennst mich ja inzwischen ganz gut. Insofern dürftest du wissen, dass ich garantiert erstmal "down" bin, wenn wir es nicht schaffen sollten, aber das wird sich schnell wieder bessern. 😉


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von Sechzig_Ist_Kult » Mo 5. Mär 2018, 17:15

Ich mein halt, mit einer *vernünftig-realistischen* Sichtweise (hust) macht man generell nix verkehrt. Vernünftig-realistisch bedeutet ja nicht gleich frei von Löwen-"Emotin"... :mrgreen: Und da ich selber tendenziell eher optimistisch veranlagt bin, schreib ich oben ja auch von bemüht rational... ;)

Nur was Meisterschaft + Relegation = Aufstieg (simple Formel eigentlich) anbelangt, bin ich halt bei beiden Summanden tatsächlich längst nicht überzeugt. Aber hoffen tut man immer, keine Frage. Sollte es am Ende tatsächlich klappen, brechen dann eh alle Dämme. :thup:


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von tomandcherry » Di 6. Mär 2018, 10:14

Sechzig_Ist_Kult hat geschrieben:
Mo 5. Mär 2018, 17:15
Ich mein halt, mit einer *vernünftig-realistischen* Sichtweise (hust) macht man generell nix verkehrt. Vernünftig-realistisch bedeutet ja nicht gleich frei von Löwen-"Emotin"... :mrgreen: Und da ich selber tendenziell eher optimistisch veranlagt bin, schreib ich oben ja auch von bemüht rational... ;)

Nur was Meisterschaft + Relegation = Aufstieg (simple Formel eigentlich) anbelangt, bin ich halt bei beiden Summanden tatsächlich längst nicht überzeugt. Aber hoffen tut man immer, keine Frage. Sollte es am Ende tatsächlich klappen, brechen dann eh alle Dämme. :thup:
Warten wir mal die beiden heutigen Partien zwischen 60 vs. Buchbach und natürlich Schweinfurt vs. FC Bäh II ab, wie sich die Tabellenkonstellation und dadurch bedingt die weiß-blaue Laune darstellt. Schlechtestenfalls haben wir nach den beiden Spielen nur noch ein mageres Pünktchen Vorsprung und der Wind wird so manchem eiskalt in‘s Gesicht blasen.

Nach meiner Einschätzung ist die Partie gegen Buchbach noch längst nicht gewonnen und auf Schützenhilfe aus Schweinfurt brauchen wir auch nicht zu hoffen.

Ergo: Halten wir den Ball einfach noch ein bisschen flach...


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