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1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Spieler und Trainerteam des TSV 1860 München
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tomandcherry
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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von tomandcherry » Sa 10. Mär 2018, 16:36

@ Sebastian

Ja, das hast Du m.E. recht gut zusammengefasst bzw. analysiert. Speziell, dass wir mit Hiller mittlerweile einen sehr guten Torhüter zwischen den Pfosten stehen haben und auch die Spitze mit Mölders und Ziereis recht gut harmoniert.

Dass es eine Steigerung gegenüber dem Buchbach-Spiel war, ist sicherlich ebenfalls richtig. Wobei eine Steigerung von „Null-Linie“ und einem puren Glücksieg zu „30 % und einem am Ende standesgemäßen Ergebnis“ noch kein Grund für Freudentänze sein darf. (Damit meine ich nicht Dich!)

Insgesamt finde ich es sehr bemerkenswert, dass Du zugibst, den Optimismus der Vergangenheit etwas eingebüßt zu haben. Das ist aller Ehren wert. Und wie Du bereits selbst erkannt/geschrieben hast, dürfen wir in Ingolstadt keinesfalls verlieren. Wobei sich die Verfolger durchaus noch gegenseitig Punkte abnehmen werden, siehe die Roten in Schweinfurt letzte Woche.

Allerdings besteht diese Gefahr auch bei uns, wenn wir nicht endlich mal in einen echten Wettkampfmodus schalten und Mannschaften, die weit hinter uns in der Tabelle stehen, richtig dominieren und auch mal wieder deutliche Siege feiern.

Es bleibt weiterhin spannend und noch ein beschwerlicher Weg bis zum Saisonfinale.


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swaltl
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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von swaltl » Sa 10. Mär 2018, 17:17

tomandcherry hat geschrieben:
Sa 10. Mär 2018, 16:36
Dass es eine Steigerung gegenüber dem Buchbach-Spiel war, ist sicherlich ebenfalls richtig. Wobei eine Steigerung von „Null-Linie“ und einem puren Glücksieg zu „30 % und einem am Ende standesgemäßen Ergebnis“ noch kein Grund für Freudentänze sein darf.

Insgesamt finde ich es sehr bemerkenswert, dass Du zugibst, den Optimismus der Vergangenheit etwas eingebüßt zu haben. Das ist aller Ehren wert.
Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich im Spiel gegen Buchbach ungefähr ab der 70. Minute überhaupt nicht mehr optimistisch war. Obwohl ich ja sonst immer positiv denke, habe ich da eher befürchtet, dass wir noch verlieren. Für die Hoffnung auf einen Sieg haben wir da zu schlecht gespielt.
Im Nachhinein hat mich dieser Punkt, ab dem ich nicht mehr an den Sieg geglaubt habe, zum Nachdenken gebracht. Den Gedanken, dass das heute nichts mehr wird, den hatte ich davor in dieser Saison so deutlich noch nie. Vor allem hat es mir zum Denken gegeben, dass ich bei einem Unentschieden Angst hatte vor der Niederlage. Diese Gedanken hatte ich in dieser Saison definitiv noch nie.

Gegen Seligenporten hab ich zwar nicht an einem Sieg gezweifelt. Aber zumindest war ich nicht so deutlich davon überzeugt wie noch im alten Jahr. Auch da hab ich bis zum 2:0 ziemlich gezittert, was ich in vielen Spielen diese Saison nicht hatte.
Bei vielen Spielen war ich wenn wir einmal vorne lagen zu 100 Prozent überzeugt, dass wir auch gewinnen. Gestern war ich "nur" zu 70 bis 80 Prozent überzeugt. Was vermutlich hauptsächlich an dem Spiel gegen Buchbach lag.

Ich würde ja gerne weiter so einen großen Optimismus zeigen wie bisher. Ich würde hier gerne weiter schreiben, dass wir auf jeden Fall aufsteigen. Aber dafür müsste ich nicht nur euch anlügen, sondern vor allem auch mich selbst, was ja auch nicht zielführend wäre.
Ich bin weiterhin relativ zuversichtlich. Ich glaube weiterhin daran. Während ich nach dem Spiel in Nürnberg noch geschrieben habe, dass wir es schaffen, würde ich mittlerweile eher sagen, dass wir es schaffen können. (Was ja durchaus ein Unterschied ist.
Wenn mich letzte Woche jemand gefragt hätte, wie hoch ich die Wahrscheinlichkeit sehe, dann hätte ich bei der Meisterschaft wahrscheinlich 90 Prozent und bei der Relegation 70 Prozent gesagt. Wenn du mich heute fragst, dann sage, dass wir zu 80 Prozent Meister werden und sehe die Chancen in der Relegation eher bei 60 Prozent.

Mein Optimismus ist also immer noch größer als bei manchem anderen. 😉 Das wird immer so bleiben und daran will ich ja auch gar nichts ändern. Aber durch die letzten zwei Spiele bin auch ich etwas weniger überzeugt.


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von ArikSteen » Sa 10. Mär 2018, 22:04

Die Anfangs-Euphorie ist bei den Spielern zu Ende. Am Anfang der Saison hatte man nichts zu verlieren. Man hat gekämpft, es lief ausgezeichnet und auf dieser Welle ist man geritten. Nun macht sich der eine oder andere sicherlich mehr Gedanken. Man denkt daran, dass man der Gejagte ist, man hat ggf. vielleicht die Relegation im Blick und eine gewisse Angst. Vor allem aber wird der eine oder andere sich schwer vorstellen können wirklich aufzusteigen. Weil für manch einen die Regionalliga die oberste Grenze ist. Man wird sich sehr genau überlegen müssen wer in der 3. Liga überhaupt bestehen kann. Und das wissen auch einige Spieler. Ich möchte nicht behaupten, dass der eine oder andere deshalb gar nicht aufsteigen möchte, aber es ist sicherlich im Kopf drinnen. Denn viele Verträge enden nun mal im Sommer.


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Sechzig_Ist_Kult
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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von Sechzig_Ist_Kult » Sa 10. Mär 2018, 23:13

ArikSteen hat geschrieben:
Sa 10. Mär 2018, 22:04
Die Anfangs-Euphorie ist bei den Spielern zu Ende. Am Anfang der Saison hatte man nichts zu verlieren. Man hat gekämpft, es lief ausgezeichnet und auf dieser Welle ist man geritten. Nun macht sich der eine oder andere sicherlich mehr Gedanken. Man denkt daran, dass man der Gejagte ist, man hat ggf. vielleicht die Relegation im Blick und eine gewisse Angst. Vor allem aber wird der eine oder andere sich schwer vorstellen können wirklich aufzusteigen. Weil für manch einen die Regionalliga die oberste Grenze ist. Man wird sich sehr genau überlegen müssen wer in der 3. Liga überhaupt bestehen kann. Und das wissen auch einige Spieler. Ich möchte nicht behaupten, dass der eine oder andere deshalb gar nicht aufsteigen möchte, aber es ist sicherlich im Kopf drinnen. Denn viele Verträge enden nun mal im Sommer.
Dennoch sollte es - sofern der Aufstieg gelingt - das Bestreben sein, mit einem möglichst eingespielten Team Liga 3 anzugehen. Gerade in Liga 3 und auch in Liga 2 machen am Ende üblicherweise fast ausnahmslos die besten und eingespieltesten Teams das Rennen. Der Qualitätsunterschied bis zum Mittelfeld der dritten Liga hält sich aufgrund des Nadelöhrs Meisterschaft+Relegation=Aufstieg sicherlich im Rahmen. Die Aufsteiger aus der Regionalliga Bayern haben die letzten Jahre allesamt überaus erfolgreich die dritte Liga gemeistert.

Ich denke an sich schon, dass man mit wenigen Abgängen und zwei, drei zielgerichteten Zugängen/Verstärkungen (z.B. im Sturm bzw. im OM) eine absolut konkurrenzfähige Drittligamannschaft hat, die in der Lage ist, im gesicherten/oberen Mittelfeld zu landen. Bei aller berechtigten Kritik, wir haben dennoch einen Schnitt von 2,2 Punkten pro Spiel. Auch bei den Spielen gegen die besser platzierten Mannschaften, war es nie aussichtslos. Z.B. In Augsburg oder auch im Heimspiel gegen Rot hätte man nicht verlieren brauchen/durchaus auch gewinnen können. Ich hoffe und denke nicht, dass sich auch nur Teile unseres erweiterten Stammkaders die dritte Liga selbst nicht zutrauen, bzw. dass dies von den Verantwortlichen so gesehen wird. Gerade in unserer Offensive wäre zusätzliche Konkurrenz zwar sicherlich eine Bereicherung, trotzdem würde ich definitiv nicht sagen, unsere Offensivabteilung könne in Liga 3 eh nicht bestehen. Im Defensivbereich (Abwehr/DM) sehe ich die Sache im Großen und Ganzen ohnehin ziemlich positiv.

Zudem denke ich, hat die Mannschaft die letzte Zeit sicherlich unter ihren Möglichkeiten gespielt. Bedenken sollte man auch, dass das schon auch Gegner waren, die sich vor allem gegen uns primär aufs Zerstören fokussiert haben. War zwar alles andere als gut, dennoch sind gerade diese Spiele extrem unangenehm. Deshalb meine ich, die Mannschaft sollte auch in der aktuellen Konstellation qualitativ bereits gut genug für einen zumindest halbwegs soliden Drittligaplatz (allerdings auch nicht für mehr) sein. Mit der Rückkehr von Gebhart und Helmbrecht gewinnt unser Offensivspiel dann sicherlich auch wieder mehr an Fahrt.

Der Aufstieg ist für mich aufgrund des extremen Nadelöhrs (gerade auch mit der roten Konkurrenz) eine höhere Hürde als - den Erfolgsfall vorausgesetzt - ein gesicherter Mittelfeldplatz in Liga 3... Mehr ist momentan ohnehin erstmal Utopie. Und das ist auch völlig ok. So realistisch sollten wir schon sein. Im Idealfall wird sich die Mannschaft hoffentlich auch "mit der Liga mitentwickeln" und somit reifen.

Trotz alledem sind wir uns natürlich alle einig, dass man mit den letzten Spielen überhaupt nicht zufrieden sein kann. Dennoch meine ich, ist es nicht zielführend, jetzt alles infrage zu stellen. Um schlussendlich aufzusteigen, muss man sich aber unbedingt wieder steigern, v.a. wenn es dann gegen die besseren Mannschaften geht. Wenn uns das gelingt, habe ich zukünftig auch vor der dritten Liga keine Angst. Wenn nicht, dann blüht uns sowieso keine dritte Liga...

Die Frage, die ich mir viel mehr stelle, ob Biero als Trainer die Mannschaft in Liga 3 weiterentwickeln kann. Diese Saison fehlt mir persönlich von außen betrachtet etwas diese Weiterentwicklung. Ich sehe halt taktisch und spielerisch keine (große) Verbesserung im Vergleich zum Beginn der Saison. Der Punkteschnitt übrigens auch nicht. Aber das sehen wir ja eh ähnlich. Bieros Stärke liegen für mich doch klar bei der Motivation und der Identität mit dem Verein. Vielleicht nimmt er ja in seiner ausstehenden Trainerausbildung noch den ein oder anderen taktischen Kniff mit. ;)


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tomandcherry
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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von tomandcherry » So 11. Mär 2018, 07:54

Guten Morgen!

Ihr habt eigentlich alle Drei (Sebastian, Arik, Kult) in gewisser Weise Recht.

Sebastian: Deinen Optimismus kann Dir keiner nehmen - und das ist vollkommen in Ordnung. Dennoch siehst auch Du, dass es keinen Grund zu übertriebenem Optimismus gibt. Eher „gesunden Optimismus auf Sparflamme“. 😉

Arik: Deiner Einschätzung bezgl. der mittlerweile verpufften Euphorie kann ich mich anschließen. So kommt‘s mir als Außenstehendem, der nicht jedes Spiel sehen kann, ebenfalls vor. Man hat das Gefühl, dass der Druck des „Unbedingt-Meister-werden-müssens“ der Mannschaft die Beine schwer macht. Und das sieht man wiederum auf dem Platz.

Sechzig_Ist_Kult: Das man die RL-Meisterschaft gewinnen kann, sehe ich durchaus. Dass man die Relegation überstehen kann ebenfalls. Und auch die 3. Liga kann machbar sein (Mittelfeldplatz, mehr eigentlich nicht). Die u.a. auch von Dir gehegten Hoffnungen, wenn Gebhart und Helmbrecht wieder fit und einsatzfähig sein werden, steigt unser Niveau nochmals deutlich an, teile ich jedoch nicht uneingeschränkt. Zu TG habe ich bereits im letzten Jahr geschrieben, dass ich das dumpfe Gefühl nicht loswerde, dass er auch einer dieser „spielt ein paar mal für 60, verletzt sich schwer und kommt nie wieder“-Akteure werden könnte. Ich hab‘ langsam die Hoffnung aufgegeben, dass es mit ihm nochmal was wird. Und selbst wenn er zum Saisonende noch ein, zwei mal auflaufen könnte, heißt es im Umkehrschluß noch lange nicht, dass er der Spieler sein wird, der den Unterschied ausmacht.

Im Endeffekt müssen wir schauen, dass wir bis zum 38. Spieltag so oft wie möglich als Sieger vom Platz gehen und die Konkurrenz sich noch gegenseitig die Punkte abnimmt. Dann wäre das Mindestziel RL-Meisterschaft gesichert und was in der Relegation möglich ist, wird man sehen.


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3und6zger
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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von 3und6zger » So 11. Mär 2018, 10:27

Also ich kann durchaus eine Verbesserung zwischen dem Spiel am Dienstag und Freitag erkennen. Gegen einen ähnlich agierenden Gegner (5-4-1) hat z.B. besser geklappt, daß Nono Koussou auf der rechten Aussenlinie stand und von dort mit Doppelpässen hinter die Abwehr gekommen ist. Wäre Türk in der 1. Halbzeit nicht so indisponiert gewesen, hätte da schon was klappen können. Zweite Halbzeit mit Kindsvater hats dann besser funktioniert, daß sie bis zur Grundline und zum Flanken gekommen sind.
Daß auch Weber wieder da war und Wein weiter vorne agieren konnte, war ebenfalls positiv. Das man auf der linken Seite Karger und Ziereis bzw. auch Mölders in der Mitte immer anspielen kann, ohne daß der Ball gleich wieder weg ist, war gut. Leider fehlt auf der rechten Seite dieser Spielertyp (z.B. Gebhart oder vielleicht auch Görlitz) eklantant, so daß der Gegner sich vestärkt auf unsere linke Seite konzentrieren kann, weil rechts von uns nicht viel kommt. Vielleicht sollte Biero es rechts mal mit Koussou, Kindsvater und zur Absicherung Berzel auf der 6 versuchen.
Ich denke der Schlüssel bei solch defensiven Gegner ist es, hinter die Abwehr bis zur Grundlinie zum Flanken zu kommen. Schau mer mal, wie's Mittwoch wird. In meinem grenzenlosen Optimismus hoffe ich auf eine weitere Verbesserung der Spielweise. Danch in IN muß wohl wieder defensiver aufgestellt werden. Wie Seligenporten am Freitag teilweise ohne Eingreifen durchkombiniert hat, strapazierte die Nerven schon gewaltig.
Was mich aufregt, ist das ewige Nach-hinten-Spielen und Nach-Hinten-Einwerfen. Vorne stehts Tor und da sollte man hinspielen und attackieren, wenn der Ball verloren geht.


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von tomandcherry » So 11. Mär 2018, 11:07

3und6zger hat geschrieben:
So 11. Mär 2018, 10:27
Was mich aufregt, ist das ewige Nach-hinten-Spielen und Nach-Hinten-Einwerfen. Vorne stehts Tor und da sollte man hinspielen und attackieren, wenn der Ball verloren geht.
Absolute Zustimmung. Das geht mir ebenfalls auf den Sender und bereits bei den Kleinsten wird im Training ständig darauf hingewiesen, dass man den Ball niemals in die eigene Hälfte zurückwerfen/-spielen soll.

Vielleicht schaffen wir‘s bis zur Relegation das noch abzustellen? 😉


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von Konterhoibe » Mo 12. Mär 2018, 11:10

Ich bin nach wie vor absolut Positiv gestimmt - nur der "Druck' ist halt jetzt da. Was ich glaube ist das viele einfach gar nicht verstehen warum sie "Nervös" sind und auch warum die Manschaft hin und wieder mal einen schlenkerer drin hat.

Seit vielen Jahren geht es bei uns zum ersten mal um den Aufstieg und nicht gegen den Abstieg. Wir haben Druck, aber Positiven, finde ich. Klar, am besten wäre es wenn wir durchmarschieren und dann in der Relegation alles zamschießen. Was mir aber immer wieder zu schnell vergessen wird, vorallem von den "Profijournalisten" (allen voran die AZ) ist das unsere Manschaft in der letzten Saison noch komplett im Amateurbereich gespielt hat und die meisten wohl eher weniger Aussichten auf die 1. Manschaft hatten. Jetzt stehen sie im Rampenlicht und kriegen von allen Seiten vorgehalten das sie doch Bitte alles in Grund und Boden zu Spielen haben. Es reicht halt nicht da 2-3 Profis mit reinzuwerfen und zu glauben das die das dann schon alles richten werden.

Gegen Buchbach haben wir ein scheiß Tor kassiert und danach miserabel gespielt und dann am Ende den Ball doch noch reingezwungen. Gerade der späte Sieg gegen Buchbach hat gezeigt das die Manschaft eine Monstermentalität hat und sich auch in der 5. Minute der Nachspielzeit noch nicht aufgibt, das war letzte Saison noch anders - da haben sie sich schon vor dem Spiel aufgegeben.

Es ist mittlerweile wieder der Standard der verschiedenen Zeitungen gegenüber uns Druck aufzubauen. Auch diese gekünstelte Aufholjagd der Bauernbubis die jetzt ja soooooooooooo dringend Meister werden wollen. Jetzt haben die mal gegen Schweinfurt gegen 10 Mann nur Unentschieden gespielt - wie wir in Nünberg, wo ist da der Artikel in dem alles schlecht geredet wird? Warum haben wir dann quasi schon ne Krise wenn wir Unentschieden spielen aber die Rote Brut nicht?

Weil sich keine Sau für die 2. Manschaft der Roten interessiert, das ist eine Truppe die, zumindest bei den Bayern, keine Zukunft hat.
Sorry, aber da müsste schon Weihnachten und Neujahr auf einen Tag fallen das irgendwann einer von denen wirklich in´s Profiteam kommt (Wriedt zählt nicht, der kommt nicht aus der Bayernjugend).

Unsere Jungs bekommen eine Aufmerksamkeit wie sie den Bubis der Seitenstraßler nie zu teil werden wird, das höchste für die wird der Sieg im Hinspiel bleiben diese Saison.

Ich weigere mich mir von den Zeitungen ständig alles nur Madig machen zu lassen. Ich bin nicht so Blind das ich sage das wird ein Selbstläufer, dazu ist unsere Leistung noch nicht beständig genug. Aber ein Blick auf unsere Ergebnisse und die Tabelle zeigt das Biero und sein Team in dieser Saison ja wohl nicht so viel falsch machen. Als Tabellenführer mit 55 Punkten und der besten Abwehr der ganzen Liga (19 Gegentore) darf man ruhig auch mal Positiv gestimmt sein.


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von swaltl » Mo 12. Mär 2018, 12:37

Da hast du absolut recht. Viele Spieler haben so einen Druck noch nicht erlebt. Außerdem wird der Druck immer größer. Zu Saisonbeginn hieß es noch, dass der Aufstieg nicht Pflicht wäre. Mittlerweile hört man nur noch, dass wir diese Saison aufsteigen müssen.

Das zweite ist, dass durch die guten Leistungen dieser Saison die Erwartungshaltung deutlich gewachsen ist. Zu Beginn der Saison war man nach einem knappen Sieg zufrieden. Mittlerweile wird gemeckert, wenn wir 3:0 gewinnen.
Zu Beginn dieser Saison gab es doch nie Beschwerden wenn wir vorne lagen. Mit der Zeit wurde das immer mehr.  Das unsere Mannschaft beim Stand von 1:1 gegen Buchbach so massiv beschimpft wurde und teilweise sogar ausgepfiffen wurde geht für mich gar nicht. Gegen Buchbach hat man wieder mal gesehen, dass man erst meckern sollte, wenn das Spiel aus ist. 😉 Auch gegen Seligenporten wurde selbst nach dem 2:0 noch gemeckert. Erst nach dem 3:0 waren die Kritiker die letzten Minuten still.

Gerade gegen Buchbach habe ich in der Stehhalle immer wieder gehört, dass man solche Mannschaften doch haushoch aus dem Stadion schießen müsse. Da kann ich nur "Ohmei" sagen. Zwar haben wir letzte Saison noch zweite Liga gespielt, aber mit der Mannschaft der letzten Saison hätten wir gegen Buchbach auch nicht höher gewonnen. Außerdem muss man nicht jedes Spiel 5:0 gewinnen, solange man am Ende auf Platz eins steht.

Trotz der in den letzten Spielen nicht gerade überragenden Leistungen hatte ich immer den Eindruck, dass der Wille in der Mannschaft vorhanden ist. Vielleicht war er eher teilweise zu groß und die Spieler standen sich deshalb selbst im Weg. Man kann auch als Erster nicht jedes Spiel gewinnen und nicht in jedem Spiel besonders schön spielen, aber man muss in jedem Spiel alles geben, um zu gewinnen.

Teilweise kommt mir die Stimmung bei uns momentan vor wie beim anderen Münchner Verein. :sick: Da wird auch nach einem Sieg gemeckert, wenn man nicht 5:0 gewinnt. Dabei sind wir Tabellenführer.

Dass man nach solchen Spielen wie gegen Buchbach die Leistung nicht zu sehr schön reden sollte ist klar. Aber mir persönlich fällt es trotzdem schwer, nach einem Sieg die Sache zu sehr schlecht zu sehen.


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von Konterhoibe » Mo 12. Mär 2018, 14:42

Ab und zu darf man im Stadion schon auch mal meckern, ich beschwer mich auch bitterlich wenn da der 5 Fehlpass hintereinander gespielt wird oder wenn se den Nono auf Rechts zum x-ten mal übersehen haben und der durch gewesen wäre. So lange man dann die Manschaft weiter anfeuert ist das völlig ok.

Was nicht geht sind die Leute die dann nur noch schimpfen und ja alles besser Wissen, aber selbst natürlich seit 30 Jahren keinen Sport mehr gemacht haben. Die Leute haben halt teilweise immer noch nicht kapiert das da nicht 11 Profis auf dem Platz stehen sondern eher so 4-5 die schon höherklassig unterwegs war und für den Rest die 4. Liga das bisher höchste der Gefühle war.

Das wir letzte Saison einen massiv schlechteren Fußball gespielt haben und in keinem Spiel ein richtiges Team auf dem Platz hatten haben diese Herrschaften schon wieder vergessen, wohl auch weil da zu viel von einem bestimmten Blog gelesen wird.


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