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1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Spieler und Trainerteam des TSV 1860 München
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tomandcherry
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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von tomandcherry » Mo 12. Mär 2018, 16:34

@ Sebastian & Konterhoibe

Servus, Ihr Zwei!

Klar habt Ihr Recht, wenn Ihr anmerkt, dass letzte Saison kaum mal ein sehenswertes Spiel abgeliefert wurde und in dieser Saison schon lauthals rumgemeckert wird, wenn‘s gegen Buchbach nur zu einem schmeichelhaften 2:1 in der fünften Minute der Nachspielzeit reicht.

Allerdings - und davon lasse ich mich nicht abbringen - sollte trotz der Tatsachen, dass es überwiegend Viertligaspieler sind, die in unserem Kader stehen und dem stärker werdenden Druck (von Außen), diese Saison Meister werden zu müssen, nicht ganz außer acht gelassen werden, dass es spielerisch schon noch deutlich Luft nach oben gibt.

Ich betone ausdrücklich, dass ich weder technische Kabinettstückchen a la „Spitze, Hacke, eins, zwei, drei“, noch einen Barcelona-ähnlichen „Tiki Taka“-Ballbesitzfußball erwarte. Das ist vollkommen utopisch und bei 60 München gewiss nicht erwünscht.

Aber etwas mehr Ballbehandlung, als lediglich „auf gut Glück nach vorne dreschen“ wäre schon wünschenswert. Und so etwas kann man im täglichen Training üben. 😉

Ich möchte kein Dauernörgler sein und ich sehe durchaus, dass der erste Platz in der Tabelle keine Selbstverständlichkeit ist, aber wir sollten die durchaus vorhandenen Defizite nicht dadurch ignorieren, dass wir die Augen davor verschließen und so tun, als wären sie nicht vorhanden.


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swaltl
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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von swaltl » Mo 12. Mär 2018, 21:59

tomandcherry hat geschrieben:
Mo 12. Mär 2018, 16:34
Ich möchte kein Dauernörgler sein und ich sehe durchaus, dass der erste Platz in der Tabelle keine Selbstverständlichkeit ist, aber wir sollten die durchaus vorhandenen Defizite nicht dadurch ignorieren, dass wir die Augen davor verschließen und so tun, als wären sie nicht vorhanden.
Also ich sehe dich überhaupt nicht als Dauernörgler. Deine Meinung zu dem Thema kann ich gut nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht so ganz teile. Wenn jeder die gleiche Meinung dazu hätte wäre es ja langweilig. 😉

Wobei wir uns dabei einig sind, dass es Defizite gibt. Da darf es auch keine Ausrede sein, dass zwei Stammspieler fehlen. Anscheinend sehen wir da momentan so ziemlich die gleichen Defizite. Damit wir gegen Vereine wie Ingolstadt II, Bayern II usw. bestehen können muss eine Steigerung her.

Ich hab grundsätzlich allerdings Hoffnung, dass es bald besser wird. Zum einen glaube ich, dass uns Görlitz sehr viel weiter bringen kann. Eigentlich sollte er gestern in der U21 spielen, allerdings war am Ende das Risiko zu groß, dass er sich auf dem Kunstrasen verletzt. Es kann also nicht mehr lange dauern, bis er sein Debüt gibt.

Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass die letzten zwei Spiele der Mannschaft sehr viel Selbstvertrauen gegeben haben. Und gegen Unterföhring gibt es gute Chancen, dass wir noch mehr für das Selbstbewusstsein tun.
Auf die Gefahr hin, dass es jetzt gleich wieder heißt, dass ich zu sehr optimistisch bin: Ein Sieg gegen Unterföhring sollte kein großes Problem sein. Eigentlich müssten wir das Spiel ganz deutlich gewinnen. Natürlich darf die Mannschaft nicht mit dieser Einstellung ins Spiel gehen, sonst könnte es auch nach hinten losgehen. Ich sage keinesfalls, dass wir das Spiel eh schon gewonnen haben, aber für mich stehen die Chancen sehr gut, dass es für uns kein enges Spiel wird.


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von Konterhoibe » Di 13. Mär 2018, 10:01

Das Spielerisch deutlich Luft nach oben ist bestreitet glaube ich keiner. Ich würde sogar sagen das es gar nicht so viel mit dem Ausfall von Gehbart zu tun hat das wir nicht wirklich schön spielen, wobei das natürlich schon ein Faktor ist.

Das größte Problem ist das jeder Gegner unseren Jungs einfach erstmal grundsätzlich nen Tritt verpasst und somit den Spielfluss unterbricht. Das kommt leider davon das in dieser Liga durchaus auch einige Teams eher Anti-Fußball betreiben weil es halt Fußballerisch nicht besser wird. Klar kann man sagen das die Jungs damit klar kommen müssen, aber wenn dir ständig einer gegen das Schienbein tritt wirds dir da auch irgendwann zu Blöd und die spielst eher lange Bälle, was ja im Moment reicht. Schön ist das aber natürlich nicht.

Für mich wären da mal die Schiedsrichter gefragt das so etwas von Anfang an unterbunden wird und härter bestraft wird. Unsere Jungs bekommen Gelbe Karten hinterher geschmissen und bei den anderen passiert fast nix. Die Schiedsrichter in der Liga sind für mich sowieso eine Katastrophe teilweise. Das ist für mich nicht mal Amateurniveau was die veranstalten, die sind für die Kreisklasse zu schlecht.


tomandcherry
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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von tomandcherry » Di 13. Mär 2018, 19:34

swaltl hat geschrieben:
Mo 12. Mär 2018, 21:59
Also ich sehe dich überhaupt nicht als Dauernörgler. Deine Meinung zu dem Thema kann ich gut nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht so ganz teile. Wenn jeder die gleiche Meinung dazu hätte wäre es ja langweilig. 😉
Und das Schöne dabei ist doch die erfreuliche Tatsache, dass man in diesem Forum kontrovers diskutieren kann, ohne sofort als "Oettinger-Konsument" oder noch Schlimmeres verunglimpft zu werden.
swaltl hat geschrieben:
Mo 12. Mär 2018, 21:59
Wobei wir uns dabei einig sind, dass es Defizite gibt. Da darf es auch keine Ausrede sein, dass zwei Stammspieler fehlen. Anscheinend sehen wir da momentan so ziemlich die gleichen Defizite. Damit wir gegen Vereine wie Ingolstadt II, Bayern II usw. bestehen können muss eine Steigerung her.
Sehe ich genauso, Sebastian. Weil Timo und Nicolas fehlen, haben wir keinen anderen Spieler, der sich als Spielgestalter oder Führungsspieler einbringen kann?
swaltl hat geschrieben:
Mo 12. Mär 2018, 21:59
Ich hab grundsätzlich allerdings Hoffnung, dass es bald besser wird. Zum einen glaube ich, dass uns Görlitz sehr viel weiter bringen kann. Eigentlich sollte er gestern in der U21 spielen, allerdings war am Ende das Risiko zu groß, dass er sich auf dem Kunstrasen verletzt. Es kann also nicht mehr lange dauern, bis er sein Debüt gibt.
Aaaahhh... da hatten wir bei 60 schon mehr als ein Beispiel für Spieler, "die uns sofort weiterhelfen können" und dann gerade mal eine Handvoll Spiele für uns absolvieren konnten. Erinnerst Du Dich an Goran Sukalo?
swaltl hat geschrieben:
Mo 12. Mär 2018, 21:59
Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass die letzten zwei Spiele der Mannschaft sehr viel Selbstvertrauen gegeben haben. Und gegen Unterföhring gibt es gute Chancen, dass wir noch mehr für das Selbstbewusstsein tun.
Auf die Gefahr hin, dass es jetzt gleich wieder heißt, dass ich zu sehr optimistisch bin: Ein Sieg gegen Unterföhring sollte kein großes Problem sein.
Aaaahhh... Da wäre ich sehr (!) vorsichtig, Sebastian, denn gerade die vermeintlich "leichten Gegner" bereiten uns doch beinahe traditionell Schwierigkeiten. Das war häufig schon in der Bundesliga, vor allem aber in den letzten Jahren der Zweitligazugehörigkeit, so. Ich erinnere an Spiele gegen u.a. Sandhausen, Heidenheim, Aue... die wir von der Papierform locker und lässig gewinnen hätten müssen und sehr häufig mit einem oder sogar keinem Punkt vom Platz schlichen. Gegen Unterföhing ist der Blamagefaktor extrem hoch. Da wird die Auswärtspartie bei den Schanzern wesentlich leichter.
swaltl hat geschrieben:
Mo 12. Mär 2018, 21:59
Eigentlich müssten wir das Spiel ganz deutlich gewinnen. Natürlich darf die Mannschaft nicht mit dieser Einstellung ins Spiel gehen, sonst könnte es auch nach hinten losgehen. Ich sage keinesfalls, dass wir das Spiel eh schon gewonnen haben, aber für mich stehen die Chancen sehr gut, dass es für uns kein enges Spiel wird.
Ich wette jetzt einfach mal virtuell mit Dir und sage: Es wird ein enges Spiel und wir werden am Ende froh sein, wenn wir es knapp gewonnen haben. Wettest Du virtuell dagegen? ;-)


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swaltl
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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von swaltl » Di 13. Mär 2018, 21:05

Du hast mit deinen Punkten zu den letzten Jahren natürlich absolut recht. Dennoch muss ich jetzt natürlich versuchen, dagegen zu argumentieren. 😉

Diese Saison sieht die Sache anders aus. Schauen wir doch mal, auf welchem Platz 8n der Tabelle die Mannschaften liegen, gegen die wir diese Saison nicht gewonnen haben:

Verloren haben wir gegen:
- Bayern II (2. Platz)
- Burghausen (8. Platz)
- Buchbach (11. Platz)
- Augsburg II (13. Platz)

Unentschieden haben wir gespielt gegen:
- Nürnberg II (3. Platz)
- Ingolstadt II (4. Platz)
- Rosenheim (7. Platz)
- Seligenporten (17. Platz)

Die höchsten Siege waren gegen:
- Illertissen 5:0 (6. Platz)
- Schalding 4:1 und 3:0 (10. Platz)
- Memmingen 4:1 (18. Platz)
- Garching 3:0 (12. Platz)
- Pipinsried 3:0 (14. Platz)
- Unterföhring 3:0 (19. Platz)
- Seligenporten 3:0 (17. Platz)
- Bayreuth 3:0 (16. Platz)

Demnach haben wir diese Saison die Pflichtaufgaben sehr gut gemeistert, während wir die meisten Punkte gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte verloren haben. Man kann also sagen, dass wir uns diese Saison nicht an die schlechten Gewohnheiten der Vergangenheit halten.

Zu Görlitz: Natürlich ist mir klar, dass die Hoffnung auf solche "Heilsbringer" in den letzten Jahren immer umsonst war. Und ich sage ja keinesfalls, dass wir wenn er dabei ist automatisch besser spielen. Aber jede Regel ist doch dafür da, dass sie irgendwann gebrochen wird. 😉
Bei Gebhart sind die Meldungen inzwischen von "fällt auf unbestimmte Zeit aus" gewechselt zu "wird noch eine Weile fehlen". Das ist meiner Meinung nach ein großer Fortschritt. Noch habe ich zumindest eine vorsichtige Hoffnung auf ihn für die letzten paar Spiele oder zumindest die Relegation. Er kann uns meiner Meinung nach schon helfen, wenn er fit genug ist, um zwanzig bis dreißig Minuten zu spielen.

Zum Spiel gegen Unterföhring: Ich bin auf jeden auch froh, wenn wir knapp gewinnen. Wegen mir muss es nicht zwangsläufig ein hoher Sieg sein.
Auf zwei Tore Unterschied würde ich auf jeden Fall wetten, auf drei Tore Differenz wahrscheinlich auch noch. Aber auf mehr dann auch nicht. 😉
Gerne können wir virtuell wettem, ob es ein knappes Spiel wird. Ich glaube nicht, dass es knapp wird. Ich würde für dieses Spiel auf ein 3:0 tippen.


Ingolstadt hat übrigens heute Abend gegen Rosenheim mit 0:1 verloren. Sie bleiben also 13 Punkte hinter uns bei momentan zwei Spielen weniger als wir. :hurra:


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von Leo Nero » Di 13. Mär 2018, 22:06

swaltl hat geschrieben:
Di 13. Mär 2018, 21:05
Du hast mit deinen Punkten zu den letzten Jahren natürlich absolut recht. Dagegen kann man absolut nichts sagen. Dennoch muss ich jetzt natürlich versuchen, dagegen zu argumentieren. 😉

Diese Saison sieht die Sache anders aus. Schauen wir doch mal, auf welchem Platz 8n der Tabelle die Mannschaften liegen, gegen die wir diese Saison nicht gewonnen haben:

Verloren haben wir gegen:
- Bayern II (2. Platz) -> 4
- Burghausen (8. Platz) -> 13
- Buchbach (11. Platz) -> 9
- Augsburg II (13. Platz) -> 7

Unentschieden haben wir gespielt gegen:
- Nürnberg II (3. Platz) -> 7
- Ingolstadt II (4. Platz) -> 13
- Rosenheim (7. Platz) -> 8
- Seligenporten (17. Platz) -> 19

Die höchsten Siege waren gegen:
- Illertissen 5:0 (6. Platz) -> 5
- Schalding 4:1 und 3:0 (10. Platz) -> 9 und -> 7
- Memmingen 4:1 (18. Platz) -> - (1.Spieltag)
- Garching 3:0 (12. Platz) -> 8
- Pipinsried 3:0 (14. Platz) -> 13
- Unterföhring 3:0 (19. Platz) -> 19
- Seligenporten 3:0 (17. Platz) -> 17
- Bayreuth 3:0 (16. Platz) -> 14

Demnach haben wir diese Saison die Pflichtaufgaben sehr gut gemeistert, während wir die meisten Punkte gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte verloren haben. Man kann also sagen, dass wir uns diese Saison nicht an die schlechten Gewohnheiten der Vergangenheit halten.
...
So kann man das eigentlich nicht sagen. Denn entscheidend ist ja nicht wo die Gegner jetzt liegen, sondern wo sie zum damaligen Zeitpunkt, also genauer gesagt, vor dem jeweiligen Spiel standen.
Klassischer Fall ist FCAII, die zum Zeitpunkt der Partie gegen uns einen ziemlichen Lauf hatten, nach schwachem Start, und danach wieder eingeknickt sind. Damals waren sie ein starker Gegner, jetzt und zu Anfang der Saison wären sie es nicht.
Ich habe die Platzierungen mal oben mit eingetragen. Bei vielen Gegnern sind die Unterschiede in der Platzierung zwischen seinerseits und heute gar nicht so groß, bei anderen schon. Jedenfalls kann man nicht sagen, wir hätten gegen die guten Mannschaften die (paar) Punkte abgegeben.

Wir haben eh nicht so oft gegen Teams antreten müssen, die zum Zeitpunkt des Spiels sehr gut platziert waren.
Das waren eigentlich nur, wenn man es so weit fasst, dass das obere Drittel umfasst wird:

Schweinfurt (2.) 3:1 (H)
Burghausen (3.) 3:1 (H)
FCNII (3.) 2:2 (A)
FCBII (4.) 0:1 (H)
Illertissen (5.) 5:0 (H)
FCNII (7.) 5:3 (H, Geisterspiel)
FCAII (7.) 2:3 (A)
Schalding (7.) 3:0 (H)

Also nicht so schlecht, wobei auffällt, dass die meisten Spiele gegen gut platzierte Gegner zuhause stattfanden.

Das kommende Spiel gegen Ingolstadt, zur Zeit 4., fällt also auch in die Oberes-Drittel-Kategorie, ist aber erst das 3. Auswärtsspiel in dieser Reihe.


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von swaltl » Di 13. Mär 2018, 23:14

Ja, da hast du recht. Ich hätte natürlich die Tabellenplazierung vor dem jeweiligen Spiel nehmen sollen. Allerdings zeigt sich selbst wenn man die von dir "verbesserte" Statistik nimmt, dass wir diese Saison nur wenige Punkte verloren haben bei Spielen, die vorher als Pflichtaufgabe gesehen wurden.
Darum ging es mir eigentlich, weil tomandcherry ja davon sprach, dass wir bei vermeintlich leichten Spielen in den letzten Jahren meistens verloren haben. Und das ist diese Saison bisher nicht oft der Fall gewesen. Wir haben gegen so gut wie alle vermeintlich leichten Gegner wie Memmingen, Garching oder Pipinsried deutlich gewonnen. Das wollte ich erklären.
Zugegeben, die Statistik dafür war nicht sehr geeignet. Aber auch wenn man die Platzierung zum jeweiligen Zeitpunkt der Saison nimmt, dann zeigt sich, dass die alten Muster der letzten Jahre bisher nicht greifen.

Schwierig wird es in den verbleibenden elf Spielen auf jeden Fall. Wir müssen auswärts noch bei Ingolstadt (4.), Bayern (2.), Schweinfurt (5.) und Illertissen ran. Das werden alles noch schwere Spiele.

Aber bisher sind wir in einer sehr guten Ausgangsposition. Außerdem waren Bayern und Ingolstadt in den bisherigen Spielen in dieser Saison auch nicht gerade souverän.


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von Sechzig_Ist_Kult » Mi 14. Mär 2018, 04:02

swaltl hat geschrieben:
Di 13. Mär 2018, 23:14
Aber bisher sind wir in einer sehr guten Ausgangsposition. Außerdem waren Bayern und Ingolstadt in den bisherigen Spielen in dieser Saison auch nicht gerade souverän.
Sind wir das wirklich?

Rein punktetechnisch sind wir es mit sechs Punkten Vorsprung auf Rot und sieben (bereinigt, wenn die ihre zwei "Fehlspiele" gewinnen) auf Ingolstadt auf jeden Fall. Auch wenn sowas ein Löwen-Verantwortlicher niemals sagen würde, für mich wird es am Ende ein Zweikampf und dieser ausschließlich mit Rot. Allen anderen Vereinen wie Ingolstadt (sofern die wirklich hoch wollen, woran ich meine Zweifel habe) oder Schweinfurt räume ich keine nennenswerten Chancen auf die Meisterschaft mehr ein. Bayern II ist von der Konkurrenz für mich einfach klar am stärksten und mittlerweile auch am konstantesten.

Aber:

- Wie mehrfach erwähnt, Bayern ist für mich besser drauf, hat die bessere Entwicklung genommen, sich nochmal (entscheidend?) verstärkt und in den letzten zwölf Spielen immerhin sieben Punkte auf uns aufgeholt.

- Wir haben noch drei Top-Gegner, allesamt auswärts, Bayern nur noch zwei und die daheim.
=> Sechzig: Ingolstadt (A), Schweinfurt (A), Bayern (A)
=> Bayern: Nürnberg (H), Sechzig (H) [Ich denke zudem, dass Bayern am Freitag gegen den Glubb klar mit 3:1 gewinnen wird.]

Das übrige Programm sehe ich von den Gegnern her als ziemlich ausgeglichen an.

- Wir spielen insgesamt noch sieben mal auswärts und nur noch vier mal daheim. Gerade auswärts haben wir uns aber mit einem Schnitt von nur 1,64 Punkten pro Spiel nicht gerade hervorgetan. Neben den Topspielen sind gerade auch die Spiele in Fürth, in Illertissen oder in Bayreuth aber noch lange nicht gewonnen. Unser Schnitt daheim beträgt übrigens 2,64 Punkte pro Spiel und damit einen satten Punkt mehr als auswärts. Bayern spielt noch sechs Mal zuhause und fünf Mal auswärts. Bei den Roten ist die durchschnittliche Punkteausbeute (auswärts vs. daheim) nahezu identisch bei etwa 2,0 Punkten pro Spiel

- Unsere letzten vier Spiele sind allesamt auswärts (Illertissen, Bayern, Pipinsried, Bayreuth). Sehr unglücklich! Dazu am vorletzten Spieltag spielfrei...

- Bayern hat aus den letzten 12 Spielen 30 Punkte (9 S - 3 U - 0 N) geholt. Wir lediglich 23. Die meisten Punkte auch durch die blaue Brille davon durchaus verdient. Die ersten 10 Spiele haben sicherlich keinerlei Bedeutung mehr für den weiteren Saisonverlauf. Gerade von diesem Vorsprung (waren bereinigt schon 13 Punkte) zehren wir aber nach wie vor. Die haben jetzt eine andere Qualität und sich definitiv einen bis zwei Schritte nach vorn in ihrer Entwicklung genommen. Wenn Du Bayern also als "nicht gerade souverän" bezeichnest, wie würdest du dann unsere Situation beschreiben, insbesondere im Hinblick auf die letzten Spiele vor und nach der der Winterpause?

- Das Spiel bei den "Red Bastards" könnte der Knackpunkt sein. Allerdings auswärts und in der unsäglichen Kloschüssel... Ob das gut gehen kann?


Fazit: Wer haben zwar (noch) sechs Punkte Vorsprung, allerdings denke ich, dass die Bayern einerseits das etwas einfachere Restprogramm haben und andererseits weniger von ihrer Heimstärke abhängig sind, was gerade uns bei der Vielzahl und Schwere der Auswärtsspiele noch zum Verhängnis werden könnte. Mit ihrem Heimspiel gegen uns in der Schlussphase der Saison haben sie zudem eine Riesen-Chance uns im Schlusspurt noch abzufangen oder gar den Vorsprung auszubauen. Andererseits könnten wir mit einem Sieg dort vielleicht (fast) schon alles klar machen.

Aus meiner Sicht wird das noch ein sehr hartes Kopf-an-Kopf-Rennen und es geht vermutlich bis kurz vor Schluss um alles, womöglich sogar bis zum allerletzten Spieltag. Hoffentlich dann mit dem besseren Ende für uns! Ich halte es noch nicht mal für ausgeschlossen, dass am Ende das Torverhältnis den Ausschlag geben wird.


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von Sechzig_Ist_Kult » Mi 14. Mär 2018, 04:33

Für das Spiel gegen Unterföhring hoffe und erwarte ich heute eine klare Leistungssteigerung und einen standesgemäßen Sieg. Das Hinspiel in Unterföhring haben wir mit 3:0 für uns entschieden und auch im Totopokal zuhause mit 4:0 gewonnen. Ganz klar: Daheim als Tabellenführer gegen das abgeschlagene Schlusslicht... Absolute Pflichtaufgabe. Da gibt's nix drumrum zu reden.

Da Mölders mit neun gelben Karten akut gefährdet ist und ich ihn für Ingolstadt auf keinen Fall gefährdet sehen möchte, würde ich ihn, um kein Risiko einzugehen, auf der Bank lassen. Eine Pause schadet ihm wahrscheinlich eh mal nicht. Dafür soll er dann in Ingolstadt seine Bude(n) machen. :thup:
Zur allergrößten Not kann man ihn die letzte Viertel Stunde immer noch reinwerfen.

Für ihn könnte man Bachschmid mal eine Chance von Beginn an geben. Ein bisschen Matchpraxis würde dem ohnehin auch mal gut tun... Zu erwartende Aufstellung wär für mich dann wie folgt:

1 Hiller – Koussou, Weber, Mauersberger, Köppel – Karger, Wein, Seferings (Andermatt), Steinhart – Bachschmid, Ziereis

Ach ja, da am Ende durchaus auch das Torverhältnis (ggü. Rot) relevant werden kann (zählt in der RL noch vor dem direkten Vergleich), hoffe ich am Ende auf einen klaren Sieg. Unterföhring hat als Tabellenletzter die wenigsten Punkte, das mit Abstand schlechteste Torverhältnis und bereits auf die Lizenz für die Regionalliga in der kommenden Saison verzichtet. Damit spielen sie im kommenden Jahr in der Bayernliga. Zudem sind wohl zwei bis drei der Unterföhringer Leistungsträger beruflich eingespannt und stehen damit nicht für das Spiel zur Verfügung. Die werden sich wohl allein aufs Spiel-Zerstören fokussieren, um uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. Unangenehm. Trotzdem: Wenn wir das nicht dominant und deutlich gestalten, wäre eine herbe Enttäuschung. Sollte uns dann noch eine sportliche und spielerische Leistungssteigerung im Vergleich zu den vergangenen Spielen gelingen, könnten wir uns noch dazu gehörig Selbstvertrauen für die Partie am Montag in Ingolstadt holen.

Mein Tipp: 5:0


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Re: 1860 Prozent für Sechzig - der Aufstiegskampf 2017/18

Beitrag von tomandcherry » Mi 14. Mär 2018, 08:12

@ Sebastian & Kult

Mein virtueller Tipp für das Spiel gegen Unterföhring lautet 2:1.

Wie ich schon geschrieben hatte, sind diese sog. „Pflichtaufgaben“, bei denen es häufig nur um die Höhe des Löwen-Siegs geht, die berühmten „Blamagefaktor hoch“-Partien. Speziell, weil die Unterföhringer praktisch vollkommen frei und unbeschwert aufspielen können, es spricht alles gegen sie (Tabellenplatz, Punkt- und Torverhältnis, „Namen“).

Wir müssen (!) gewinnen und das am besten auch noch möglichst hoch. Die Spieler denken evtl. schon an das nächste Spiel bei einem Mitkonkurrenten um die Meisterschaft und nehmen den heutigen Gegner nicht richtig ernst. Wenn dann lange „die Null steht“, der Gegner mit Mann und Maus am eigenen Strafraum steht und sich kaum über die Mittellinie traut, die Fans langsam unruhig werden, es zur Halbzeit immer noch 0:0 steht...

Natürlich wünsche ich mir einen klaren Heimerfolg mit vielen Toren für die Löwen. Nur glaube ich eben nicht so recht daran. Lassen wir uns überraschen, wer am Ende mit seiner Einschätzung dem Spielverlauf und Endergebnis am nächsten kommt.


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