Tipp!
Wußtet ihr schon? Wenn man auf das kleine rote Quadrat links neben einem topic klickt,
wird man direkt zum letzten ungelesenen Beitrag weitergeleitet
Liebe Besucher,

herzlich Willkommen im Diskussionsforum des Löwenmagazins. Neben unserem Fan-Magazin unter https://www.loewenmagazin.de bieten wir mit dieser Subdomain noch mehr Möglichkeiten für eine faire, interessante und vor allem wissenswerte Diskussionskultur unter Fans. Für eingeloggte User gibt es auch die Möglichkeit in unserem Chat mit anderen Löwen zu kommunizieren.

Registrierung und Anmeldung
Eine Registrierung ist direkt im Diskussionsforum nicht möglich. Eine Anmeldung erfolgt mit den Anmeldedaten aus dem Löwenmagazin. Wer also hier mitdiskutieren möchte, der sollte sich erst in unserem Magazin registrieren.

Euer Löwenmagazin

Aufsichtsrat der TSV 1860 München GmbH & KGaA

Antworten
SechzgeMax
Rang 3
Rang 3
Beiträge: 219
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Aufsichtsrat der TSV 1860 München GmbH & KGaA

Beitrag von SechzgeMax » Di 30. Jan 2018, 21:43

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Personen:

Yahya Ismaik (Vorsitzender)
Karl-Christian Bay (Stellvertr. Vorsitzender)

Peter Cassalette
Thomas Heigl
Robert Reisinger

Saki Stimoniaris

Stand: 30.01.2018


Benutzeravatar
Stepanek
Rang 3
Rang 3
Beiträge: 234
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Re: Aufsichtsrat der TSV 1860 München GmbH & KGaA

Beitrag von Stepanek » Mi 31. Jan 2018, 00:24

Es ist doch wohl noch immer so, dass der Vorsitzende bei Stimmengleichheit das "Entscheidungsrecht" hat, oder? Wenn aber einer der neuen Aufsichtsräte von HI (herausragende Persönlichkeiten) doch mal für die "e.V.-Seite" stimmen sollte???

Aber welche Kompetenzen hat denn der AR wirklich?


Niederbayer
Beiträge: 8
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Re: Aufsichtsrat der TSV 1860 München GmbH & KGaA

Beitrag von Niederbayer » Mi 31. Jan 2018, 13:33

Theoretisch keine da 50+1 gilt . Ich denke aber Reisinger und co. werden sich Diplomatisch verhalten zum Wohle des Vereins .


Benutzeravatar
swaltl
Rang 3
Rang 3
Beiträge: 705
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Re: Aufsichtsrat der TSV 1860 München GmbH & KGaA

Beitrag von swaltl » Do 1. Feb 2018, 10:34

Laut TZ gibt es schon die ersten Änderungen durch den neuen Aufsichtsrat. Unter anderem soll der Aufsichtsrat mehr Kompetenzen bekommen, womit auch eine von Ismaiks Forderungen aus dem Sommer erfüllt wird.
Außerdem soll der Aufsichtsrat in Zukunft deutlich öfter tagen, was ich als sehr positiv sehe.
Sehr interessant ist auch, dass der Aufsichtsrat, in dem Ismaik eigentlich immer noch die Entscheidungshoheit hat, die Tätigkeit von Anthony Power überprüfen möchte. Dabei wollte Ismaik doch neulich noch Fauser überprüfen und meinte auch, dass Fauser sich viel von Anthony Power erklären lassen musste.
Man könnte das fast als erstes Zeichen dafür werten, dass Casalette und Stimoniaris nicht einzig und allein als Marionetten von Hasan Ismaik agieren werden.
Nach dem Austritt von Hasan Ismaik aus den Gremien beim TSV 1860 dürfte dort künftig etwas mehr Ruhe einkehren, die Emotionalität zurückgehen. Die Häufigkeit der Aufsichtsratssitzungen hingegen wird zunehmen, da die vom Jordanier installierten Peter Cassalette und Saki Stimoniaris stets vor Ort sind - im Gegensatz zum Löwen-Hauptgesellschafter.

Damit es künftig auch wirklich im Aufsichtsrat der KGaA sachlicher zugeht, soll nach Informationen der Süddeutschen Zeitung eine Änderung an der Satzung vorgenommen werden. Nach Vorbild von Hannover 96 soll dort eine Passage eingearbeitet werden, die dem Aufsichtsrat die Rechte und Pflichten festschreibt und die Budgethoheit verschafft. Dies stellt eine von Ismaiks im Sommer gestellten Forderungen im Rahmen der Sanierungsvereinbarung dar. Damit fallen künftig Zahlungen der KGaA an den e.V. für den Leistungs-Nachwuchsfußball weg, die Jugendteams der Löwen bleiben dafür aber im e.V.

Zudem soll der Aufsichtsrat bereits intern aktiv geworden sein. Hatte Hasan Ismaik vor Kurzem angekündigt, die Arbeit des von Michael Scharold als Geschäftsführer abgelösten Markus Fauser zu kontrollieren, soll nun auch Anthony Powers Wirken überprüft werden. Dieser war von Ismaik nach der Freitstellung von Thomas Eichin Ende 2016 zum Interimsgeschäftsführer ernannt worden, bis Ian Ayre übernahm. Power hatte den Verein durch Nichteinhaltung von Arbeitsverträgen in juristische Bedrängnis gebracht, 1860 verlor die kostspieligen Rechtsstreitigkeiten allesamt.
https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/n ... ssion=true (01.02.2018)


Ein Herz für die Löwen,
es schlägt nur für sie.
Stets alles zu geben,
wir trennen uns nie.
Ein Herz für die Löwen
bricht niemals entzwei.
Es ist unbestechlich,
bleibt alle Zeit treu.
tomandcherry
Rang 3
Rang 3
Beiträge: 182
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Re: Aufsichtsrat der TSV 1860 München GmbH & KGaA

Beitrag von tomandcherry » Do 1. Feb 2018, 11:54

Zitat:

"... soll nun auch Anthony Powers Wirken überprüft werden. Dieser war von Ismaik nach der Freitstellung von Thomas Eichin Ende 2016 zum Interimsgeschäftsführer ernannt worden, bis Ian Ayre übernahm. Power hatte den Verein durch Nichteinhaltung von Arbeitsverträgen in juristische Bedrängnis gebracht, 1860 verlor die kostspieligen Rechtsstreitigkeiten allesamt."

Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass HI eigentlich mit keiner einzigen seiner "Vertrauenspersonen" über einen längeren Zeitraum gedeihlich zusammenarbeiten kann?

Wieviele seiner "Vertrauten" hat er seit seinem Einstieg vor rund sieben Jahren mittlerweile reingesetzt und wieder rausgeworfen?

Nach welcher Devise ernennt bzw. entlässt er eigentlich diese Personen? "Trial and error"? "Hire and fire"? Oder wie erklären sich diese Personalrochaden?

In diesem Zusammenhang noch ein recht interessanter Artikel aus der Online-Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung" dazu:

http://www.sueddeutsche.de/sport/tsv-mu ... -1.3848171

Der Artikel verfestigt zumindest bei mir die Meinung, dass mit diesem Herrn relativ schwierig auszukommen bzw. zusammenzuarbeiten ist.

Somit hat mich mein persönlicher Eindruck der vergangenen Jahre nicht getäuscht, dass es nicht ausschließlich an den zahlreichen "Anderen" lag, dass Herr Ismaik eine derart hohe Fluktuation an mehr oder weniger kompetenten Mitarbeitern in e.V. und KGaA aufweist.


Benutzeravatar
swaltl
Rang 3
Rang 3
Beiträge: 705
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Re: Aufsichtsrat der TSV 1860 München GmbH & KGaA

Beitrag von swaltl » Do 1. Feb 2018, 21:29

Präsident Robert Reisinger äußerte sich im Münchner Merkur zu den geplanten Änderungen der Satzung und zur Finanzierung des NLZ:
Im Kern sei beides richtig, bestätigte Robert Reisinger auf Nachfrage. Aber, betonte der Präsident: Die Meldung dürfe keinesfalls so verstanden werden, dass das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) künftiger wenig Geld zur Verfügung haben werde. „Dem NLZ wird nicht weniger Geld zur Verfügung stehen“, betonte Reisinger: „Das Geld wird nur anders aufgeteilt zwischen e.V. und KGaA. Einfacher, transparenter – ohne dieses Hin und Her, das die Sache bisher so kompliziert gemacht hat.“

Zum einen, so Reisinger, sei auch bisher „keiner mit dem Geldkoffer gekommen“, um die Scheine vor dem NLZ abzuladen. Eher sei das Gegenteil der Fall gewesen: „Wir haben das Geld, das dem e.V. aus dem Servicevertrag mit der KGaA zusteht, eh nicht gekriegt.“ Zum anderen sei es ja so, argumentiert der Präsident: „Wir haben fast 3000 neue Vereinsmitglieder.“ Durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Förderer und Ehrenamtler habe der e.V. seit 2011 bereits zehn Millionen Euro für das NLZ aufgebracht. Reisinger stellt klar: „Das NLZ wird auch nie weniger Geld zur Verfügung haben, sondern weiterhin mindestens genauso viel wie zu Zweitligazweiten.“ In Zahlen ausgedrückt: „Etwas mehr als zwei Millionen Euro.“

Und was ist mit der Vermutung, Ismaiks Rückzug aus dem Aufsichtsrat sei taktischer Natur gewesen und seine Machtposition in Wahrheit sogar größer geworden? Durch die Satzungsänderung auf der einen Seite – und die im Verein verwurzelte Doppelspitze Cassalette/Stimoniaris auf der anderen. Dazu sagte Reisinger knapp: „Das stimmt nicht, denn die Musik spielt ja weiterhin im Geschäftsführungs-Beirat.“

Dort also, wo künftig folgende Herrschaften sitzen werden: Reisinger selbst und Robert von Bennigsen – als Vertreter der e.V.-Seite. Und Cassalette/Stimoniaris – als Repräsentanten der Investorenseite. Um Reisingers Bild bezüglich der Musik aufzugreifen: Der Dirigentenstab, sprich das Weisungsrecht gegenüber dem Geschäftsführer, bleibt weiterhin in der Hand des Präsidiums.
https://www.merkur.de/sport/tsv-1860/ts ... ssion=true (01.02.2018)


Ein Herz für die Löwen,
es schlägt nur für sie.
Stets alles zu geben,
wir trennen uns nie.
Ein Herz für die Löwen
bricht niemals entzwei.
Es ist unbestechlich,
bleibt alle Zeit treu.
Benutzeravatar
ArikSteen
Site Admin
Beiträge: 287
Registriert: Di 12. Dez 2017, 21:07

Re: Aufsichtsrat der TSV 1860 München GmbH & KGaA

Beitrag von ArikSteen » Mi 2. Mai 2018, 15:21

Quelle: FB-Seite des Löwenmagazins

Liebe Löwen,

aktuell befinden wir uns in einer Aktion, die vereinspolitische Themen bewusst hinter die Relegation schiebt. Weil für uns Fans die volle Konzentration und Kraft der Mannschaft und dem Projekt Aufstieg gilt. Aus unserer Sicht reicht es, wenn über die Verwaltungsrats-Kandidaten und sonstigen wahlpolitischen Themen nach der Relegation ausgiebig diskutiert wird.

Leider gibt es vereinspolitische Themen, die aktuell diskutiert werden und Fakten dabei verdreht werden. Das betrifft zum Beispiel die Aufsichtsratsitzung. Wir sehen es als unsere Pflicht an unseren Leser unsere Sichtweise zu erläutern. Wir bitten euch zudem: denkt nach. Hinterfragt jede vereinspolitische Aktion und Stellungnahme in einer Zeit, die ohnehin sehr emotional ist und die Fans selbstverständlich zwar die Daumen für die Mannschaft drücken, aber auch wissen wollen wie es danach weiter geht.

Sportchef Günther Gorenzel hat seinen Job gemacht und vor dem Aufsichtsrat zusammen mit Trainer Daniel Bierofka sein Sport-Konzept präsentiert. Geschäftsführer Michael Scharold hat dabei in zwei Szenarien einmal mit einem Mannschaftsbudget ohne neue Fremdmittel und einmal mit einem Budget bei Eröhung um ein bis zwei Millionen geplant. Im Aufsichtsrat wurde dies von den Gesellschaftern oder deren Vertreter diskutiert. Von Seitens des Gesellschafters e.V. wurden mit einem möglichen Sponsoring oder auch einem Treuhandkonto Alternativen für zusätzliche Mittel durch den Investor genannt. Mit diesen Alternativen kann er sich aktiv einbringen. Ansonsten besteht immer noch die Möglichkeit ohne weitere Fremdmittel das Budget zu planen. Um Geld gebettelt, wie manche behaupten, wurde nicht. Es wurden Optionen aufgezeigt über die es gilt abzustimmen.

Zu einer Einigung kam es an dieser wichtigen Sitzung nicht. Dabei ist jedoch aus unserer Sicht festzustellen:

(1) Es muss jedem klar sein, dass der e.V. als Gesellschafter des TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA bei der Aufsichtsrat nicht nur anwesend, sondern als Gesellschafter auch entscheidungsbefugt war. Weil der e.V. im Aufsichtsrat Vertreter hat, die Entscheidungen treffen können.

(2) Auch der Gesellschafter HAM International war anwesend. Anders als jedoch der Mitgesellschafter mit Vertretern, die nicht entscheidungsbefugt oder gar zeichnungsbefugt sind. Deshalb die Aussage von Herrn Stimoniaris, dass er binnen der nächsten 14 Tage das Gespräch mit dem Hauptgesellschafter suche.

Es liegt also am Hauptgesellschafter Investor Hasan Ismaik nun eine der vorgeschlagenen und diskutierten Vorschläge anzunehmen oder aber selbst Vorschläge zu machen. Um den Entscheidungsprozess im Sinne der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA möglichst kurz zu halten wäre es natürlich sinnvoll wenn an Sitzungen auch tatsächlich entscheidungsbefugte Vertreter sitzen oder zumindest zeitnah Entscheidungen nachträglich getroffen werden. Gerade jetzt in der Zeit vor der Relegation sich 14 Tage Zeit zu nehmen ist mehr als contraproduktiv und verunsichert durchaus auch die Mannschaft und das Trainerteam. Und natürlich die Fans.

Euer Löwenmagazin


Arik Steen, Gründer des Löwenmagazins
Antworten

Zurück zu „Funktionäre“