Tipp!
Wußtet ihr schon? Wenn man auf das kleine rote Quadrat links neben einem topic klickt,
wird man direkt zum letzten ungelesenen Beitrag weitergeleitet


www.loewenmagazin.de

Impressum:
https://loewenmagazin.de/impressum
Liebe Besucher,

herzlich Willkommen im Diskussionsforum des Löwenmagazins. Neben unserem Fan-Magazin unter https://www.loewenmagazin.de bieten wir mit dieser Subdomain noch mehr Möglichkeiten für eine faire, interessante und vor allem wissenswerte Diskussionskultur unter Fans. Für eingeloggte User gibt es auch die Möglichkeit in unserem Chat mit anderen Löwen zu kommunizieren.

Registrierung und Anmeldung
Eine Registrierung ist direkt im Diskussionsforum nicht möglich. Eine Anmeldung erfolgt mit den Anmeldedaten aus dem Löwenmagazin. Wer also hier mitdiskutieren möchte, der sollte sich erst in unserem Magazin registrieren.

Euer Löwenmagazin

Stadiondiskussion allgemein: Sechzgerstadion oder doch woanders?

Antworten
Benutzeravatar
Sechzig_Ist_Kult
Rang 3
Rang 3
Beiträge: 375
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Re: Stadiondiskussion allgemein: Sechzgerstadion oder doch woanders?

Beitrag von Sechzig_Ist_Kult » Mo 19. Feb 2018, 05:43

tomandcherry hat geschrieben:
So 18. Feb 2018, 09:03
Eigentlich kommt nach Abwägung aller zur Zeit bekannten Fakten nur das GWS in Frage. Selbst das Oly müsste doch zuerst mal für ein paar Millionen auf einen "Mindeststandard" gebracht und dadurch Profi-Fußball-tauglich gemacht werden. Auf Kosten von 60. Und da bin ich schon wieder der Meinung, dass man sich dieses Geld besser sparen sollte.

Ich hab' schon vor Jahrzehnten davon geträumt, diese wirklich unmögliche und teilweise sichtbehinderte Haupttribüne durch etwas moderneres und - logisch - komplett überdachtes neues Tribünen-Bauwerk zu ersetzen. Im Prinzip fast wie ein Gegenstück der Stehhalle, allerdings mit ein paar Logen und Business-Seats für die zahlungskräftigere Kundschaft. Würde man die Überdachung dieser neuen Haupttribüne noch über beide Kurven weiterführen, hätte man ein komplett überdachtes Stadion.

Kostet natürlich schon ordentlich Schotter, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Aber alle anderen hin- und herdiskutierten Pseudo-Lösungen gibt's halt auch nicht umsonst. Und bevor irgendwelche Unsummen in das Oly gesteckt werden, würde ich das Geld lieber in das GWS investieren, in dem es mit der Erlaubnis für Profi-Fußball wesentlich einfacher sein dürfte, als im Oly.
Logisch, das ist ja quasi genau das, was ich von Beginn an versuche, anzudeuten... ;) Komplett ausschließen würde ich die Lösung Oly allerdings auch nicht. Dennoch wäre das für mich auch bloß ne Notlösung, wenn das mit dem eben GWS (bzw. Neubau) gar nicht geht.

tomandcherry hat geschrieben:
So 18. Feb 2018, 09:03
Der Kostenvergleich zwischen "Sanierung, Um-/Ausbau GWS" und "Neubau eines 25.000 - 30.000 Zuschauer fassenden Stadions" wäre mal interessant. So stochert man permanent im Nebel herum, weil niemand mit konkreten Zahlen aufwarten kann.

Gute Frage. Man kann zumindest mal versuchen, Vergleichszahlen bei anderen Vereine heranziehen.

Neubau:

- Hier würde ich die Augsburger WWK-Arena fast schon als als Paradebeispiel für uns heranziehen. Hinsichtlich der Größe von gut 30.000 Plätzen (19.060 Sitzplätze und 11.034 Stehplätze + VIP-Plätze und Logen) wäre das wohl annähernd die Ideallösung für uns. Die reinen Baukosten für das Stadion betrugen etwa 45 Mio Euro. Zusätzlich kamen noch etwas über 7 Mio. Euro an Investitionen für die Infrastruktur (Parkplätze, Zufahrten...) hinzu. Die Gesamtkosten beliefen sich am am Ende 52,1 Mio. €. Für die zweite Baustufe (Ausbaumöglichkeit auf knapp 50000 Zuschauer wurde ja eingeplant) kämen noch mal ca. 20 Mio oben drauf. Eröffnung am 26.07.2009

- Die Opel Arena (Mainz) mit einer Kapazität von 34.000 Zuschauern (16.700 Steh- und 17.300 Sitzplätze, inkl. VIP und Logen) kostete etwa 60 Mio Euro, Einweihung im Juli 2011.

- Das neue DDV-Stadion in Dresden kostete bei einer Kpazität von etwa 32.000 Zuschauern (19.502 Sitzplätze und 11.055 Stehplätze, 1170 VIP-Plätze, 18 Logen) etwa 46 Mio. Die Infrastruktur war wohl vorhanden, da das Stadion am Standort des alten, abgerissenen Stadions gebaut wurde.

==> Grobe, rein hypothetische Schätzung der Kosten für einen Löwen-Neubau (30.000 Zuschauer): 55 Mio Euro (Stadion + Infrastruktur)


Umbau Sechzgerstadion

Hier würde ich nochmal auf die ganz aktuelle Sanierung des Darmstädter Böllenfalltors eingehen. http://www.hessenschau.de/sport/fussbal ... t-100.html

Mit einer aktuellen Kapazität von 17.500 Zuschauern ist es durchaus mit dem GWS vergleichbar. Auch die Tätigkeiten, die dort vollzogen werden, ähneln denen, die beim Sechzgerstadion nötig wären. Kernproblem ist bis dato die fehlende Vollüberdachung, da die Gegentribüne über kein Dach verfügt. Der Rest des Stadions ist bereits überdacht. Neu gebaut werden sollen insbesondere die Gegen- und Haupttribüne. Das Stadion wird nach Ende der Bauarbeiten rund 19.100 Zuschauern Platz bieten. Geplant sind etwa gleich viele Steh- und Sitzplätze.

So soll es im Detail vonstatten gehen
http://www.bild.de/sport/fussball/sv-darmstadt-98/darmstadt-boellenfalltorstadion-53451682.bild.html hat geschrieben:
► Erste Baumaßnahmen ab Frühjahr 2018: Dann wird an der Böllenfalltor-Halle ein dreistöckiges Funktionsgebäude mit Platz für die Lilien-Mitarbeiter und die Profis entstehen.
► Im Sommer 2018 soll die Gegentribüne mit ca. 8700 Plätzen (5700 Stehplätze, darüber 3000 Sitzplätze) umgebaut werden.
► Der Block für die Gäste-Fans wird kleiner: Statt bisher 2300 auf dann 1900 Plätze. Präsident Fritsch: "Wir haben lieber Platz für eigene Anhänger."
► Der Umbau der Haupttribüne inklusive Logen, Kabinen und VIP-Räumen ist für Sommer 2019 geplant.
Die Kosten für den Umbau sollen etwa 28,5 Mio Euro betragen, davon wird sich die Stadt mit 15 Mio, der Verein Darmstadt 98 mit 10 Mio und die Sportförderung des Bundeslands Hessen mit 3,5 Mio am Umbau beteiligen.Während der Umbauphase sollen provisorische Tribünen errichtet werden. Außerdem gewährt die Stadt dem Verein einen Zuschuss für die Mindereinnahmen, die ausgelöst durch die Umbaumaßnahmen auftreten.

Wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass für das GWS langfristig (!) eine Überdachung der Kurven (DFL) und die Errichtung einer neuen, überdachten Haupttribüne mit Logen, VIP- und Rollstuhlfahrerplätzen (Wirtschaftlichkeit!) angestrebt werden sollten, schätze ich die Kosten insgesamt etwas geringer als die in Darmstadt ein. Immerhin bräuchten wir nur eine neue Tribüne (unter der Voraussetzung, die aktuelle Westkurve ist a. langfristig nutzbar und bietet b. die bautechnische Möglichkeit für die notwendige Überdachung, ansonsten wäre eine neue Westgerade, näher ans Spielfeld gezogen zumindest mal prinzipiell denkbar). Dagegen kämen bei uns die Überdachung der beiden Kurven, die Sanierung der sanitären Einrichtungen und der Kioske hinzu, ggf. darüber hinaus auch ein moderner Werbescreen. Auch über den Einsatz von Barcodelesegeräten an den Stadioneingängen könnte man sich eines Tages Gedanken machen. Vorrangig wichtig wäre aber eh erstmal nur die Vollüberdachung und ggf. die Erweiterung der Werbeflächen (=> DFL).

==> Ich würde hierfür beim GWS mal ganz grob auf 25 Mio Euro in der Summe spekulieren... Dass das natürlich äußerst ungenau ist und dabei jetzt logischerweise keine wirtschaftliche Kalkulation dahintersteckt ist schon klar, aber zumindest als grobe Annäherung soll es hier mal dienen.

Ein weiterer Vorteil eines sanierten Grünwalders wäre, dass die Kosten scheibchenweise und nicht geballt auftreten. Erst die Instandsetzung und Überdachung der Kurvenbereiche (West und Ost), dann das Renovieren von Sanitär und Kiosken und irgendwann, wenn man sich dann fest in Liga 2 etabliert hat, im Idealfall allmählich die Haupttribüne...

Aber wie gesagt, momentan besteht erstmal kein Grund zur Eile. Drittligatauglich ist es ja. Und sollte ein Zweitligaaufstieg völlig überraschend doch schneller als geplant vonstatten gehen, ist eine vorübergehende Ausnahmegenehmigung, um derweil die Umsetzung der DFL-Auflagen anzugehen, sehr wahrscheinlich.


Fan: 1860 - Pro: Werder Bremen - Sympathie: BVB, SC Freiburg, Dynamo Dresden

Nichts kann uns erschüttern, so nimmt es immer seinen Lauf.
Mit dem Rücken an der Wand - Doch immer wieder obenauf!

Sechzig gehört nach Giasing und nicht in die Pampa!
Benutzeravatar
Sechzig_Ist_Kult
Rang 3
Rang 3
Beiträge: 375
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Re: Stadiondiskussion allgemein: Sechzgerstadion oder doch woanders?

Beitrag von Sechzig_Ist_Kult » Mo 19. Feb 2018, 06:15

3und6zger hat geschrieben:
So 18. Feb 2018, 18:14
Es gibt immer eine Lösung, wenn sie notwendig wird. Man könnte sich auch vorstellen, aus dem Olympiastadion ein (temporäres Fußballstadion zu machen. Man rückt das Spielfeld so nah es geht an die Haupttribüne und baut dann auf dem freiwerdenden Platz einen temporäre Gegentribüne.

Ich weiss auch nicht wieviele Zuschauer man dort unterbringen kann, aber es gibt viele Beispiele temporärer Komplettstadien, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Temporäres_Stadion. Oder auch die temporäre Arena für Fortuna Düsseldorf 2011, als im Rheinstadion der GrandPrix augetragen wurde. Da hat man für 3 Heimspiele ein Stadion mit folgendem Fassungsvermögen gebaut: (Aus Wikipedia:) "Die Kapazität von 20.168 Plätzen verteilte sich auf 12.454 Sitz- und 7.714 Stehplätze. Für die Gäste standen 2.000 Plätze, wovon wiederum 1.400 Steh- und 600 Sitzplätze waren, zur Verfügung. Im VIP-Bereich fanden 1.000 Personen Platz".
Ich kann halt als Ingenieur bei einem Problem nur versuchen, Lösungen zu finden. Mit dem "Es ist alles so schlimm, Wie schaffen das nicht, Es geht den Bach runter," kann ich nichts anfangen. Es geht immer weiter - Jedes Problem lässt sich lösen oder abmildern - Es wurden schon immer Lösungen realisiert an die vorher noch keiner gedacht hat!

Wichtig ist, dass wir die Mannschaft bedingungslos unterstützen, dass sie den Aufstieg schaffen und in der 3. Liga so gut sind, dass ein solches Stadion überhaupt notwendig wird.
@3und6zger: Absolut, ich bin auch davon überzeugt, dass ein Aufstieg niemals am Stadion scheitern würde. Zudem gibt es, wie oben erwähnt, aus gutem Grund befristete Ausnahmegenehmigungen. Also momentan besteht aufgrund der Drittligatauglichkeit des Sechzgerstadions kein Problem und auch kein Zeitdruck. An der mangelnden Fan-Unterstützung wird ein Aufstieg in die dritte Liga jedenfalls bei uns nicht scheitern. Da sind wir eh ein sehr spezieller und extrem geiler Verein. Dieses Jahr beweist es ja mehr als deutlich.

Von der Möglichkeit eines temporären Stadions halte ich allerdings persönlich zugegebenermaßen wenig. Temporär wird man auch im Grünwalder im Rahmen Ausnahmegenehmigung immer spielen können, auch falls die Anforderungen der DFL im GWS bis dahin noch nicht verwirklicht wurden. In dieser Zeit hat man die Möglichkeit, entweder das GWS stufenweise zu sanieren (ggf. zwischenzeitlich mit eingeschränkter Kapazität) oder eben eine andere Lösung wie das Oly voranzutreiben. Diese Gelder für eine temporäre Gelder sollten wir uns sparen. Und auf Dauer ist so ein temporäres Stadion sicherlich auch keine Lösung. Und auch da bräuchten wir erst mal einen Standort und die entsprechende Infrastruktur.


Fan: 1860 - Pro: Werder Bremen - Sympathie: BVB, SC Freiburg, Dynamo Dresden

Nichts kann uns erschüttern, so nimmt es immer seinen Lauf.
Mit dem Rücken an der Wand - Doch immer wieder obenauf!

Sechzig gehört nach Giasing und nicht in die Pampa!
Benutzeravatar
3und6zger
Rang 2
Rang 2
Beiträge: 66
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:35

Re: Stadiondiskussion allgemein: Sechzgerstadion oder doch woanders?

Beitrag von 3und6zger » Mo 19. Feb 2018, 06:38

Sechzig_Ist_Kult hat geschrieben:
Mo 19. Feb 2018, 06:15

Von der Möglichkeit eines temporären Stadions halte ich allerdings persönlich zugegebenermaßen wenig. Temporär wird man auch im Grünwalder im Rahmen Ausnahmegenehmigung immer spielen können, auch falls die Anforderungen der DFL im GWS bis dahin noch nicht verwirklicht wurden. In dieser Zeit hat man die Möglichkeit, entweder das GWS stufenweise zu sanieren (ggf. zwischenzeitlich mit eingeschränkter Kapazität) oder eben eine andere Lösung wie das Oly voranzutreiben. Diese Gelder für eine temporäre Gelder sollten wir uns sparen. Und auf Dauer ist so ein temporäres Stadion sicherlich auch keine Lösung. Und auch da bräuchten wir erst mal einen Standort und die entsprechende Infrastruktur.
Ich meinte kein komplett temporäres Stadion, sondern eine temporäre, überdachte Gegengerade im Olympiastadion, wenn man das Spielfeld so nah wie möglich an die Haupttribüne rückt.


Benutzeravatar
Sechzig_Ist_Kult
Rang 3
Rang 3
Beiträge: 375
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Re: Stadiondiskussion allgemein: Sechzgerstadion oder doch woanders?

Beitrag von Sechzig_Ist_Kult » Mo 19. Feb 2018, 06:45

3und6zger hat geschrieben:
Mo 19. Feb 2018, 06:38
Sechzig_Ist_Kult hat geschrieben:
Mo 19. Feb 2018, 06:15

Von der Möglichkeit eines temporären Stadions halte ich allerdings persönlich zugegebenermaßen wenig. Temporär wird man auch im Grünwalder im Rahmen Ausnahmegenehmigung immer spielen können, auch falls die Anforderungen der DFL im GWS bis dahin noch nicht verwirklicht wurden. In dieser Zeit hat man die Möglichkeit, entweder das GWS stufenweise zu sanieren (ggf. zwischenzeitlich mit eingeschränkter Kapazität) oder eben eine andere Lösung wie das Oly voranzutreiben. Diese Gelder für eine temporäre Gelder sollten wir uns sparen. Und auf Dauer ist so ein temporäres Stadion sicherlich auch keine Lösung. Und auch da bräuchten wir erst mal einen Standort und die entsprechende Infrastruktur.
Ich meinte kein komplett temporäres Stadion, sondern eine temporäre, überdachte Gegengerade im Olympiastadion, wenn man das Spielfeld so nah wie möglich an die Haupttribüne rückt.
Guten Morgen und pardon. ;) Ich dachte Du wolltest beide Möglichkeiten vorschlagen. Ich hab mich bloß auf den von Dir geposteten Link bezogen
(https://de.wikipedia.org/wiki/Tempor%C3%A4res_Stadion).

Edit: Wobei Du natürlich im Olympiastadion immer noch Konzerte, Festivals etc. hast. Dann müsstest Du die Gegengerade schon oft ab- und wieder aufbauen. Darüber hinaus, denke ich, dass uns die rund 30.000 Plätze auf der Haupttribüne reichen. Doe Idee, das Spielfeld an die Haupttribüne ranzuziehen, gefällt mir aber durchaus. ;)


Fan: 1860 - Pro: Werder Bremen - Sympathie: BVB, SC Freiburg, Dynamo Dresden

Nichts kann uns erschüttern, so nimmt es immer seinen Lauf.
Mit dem Rücken an der Wand - Doch immer wieder obenauf!

Sechzig gehört nach Giasing und nicht in die Pampa!
Konterhoibe
Rang 2
Rang 2
Beiträge: 144
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:35

Re: Stadiondiskussion allgemein: Sechzgerstadion oder doch woanders?

Beitrag von Konterhoibe » Di 20. Feb 2018, 11:04

Zum Oly kann ich nur sagen das es der selbe Käse wäre wie bei der AA, klar alles super in Sachen Fantrennung und Parkplätzen, aber halt wieder am Stadtrand. Zudem, bei allen Leuten die zur U-Bahn rennen staut sich das ganze wieder ewig.

Von der "Stimmung" da drin will ich gar nicht reden, das war damals schon ne Katastrophe, und von der Sicht... Naja, ein Fernglas ist da nicht verkehrt wenn man was erkennen will :D

Ich bin einfach vorbelastet in Sachen GWS, die ganze Stimmung in und um das Stadion herum ist grandios und es ist für mich einfach unsere Heimat. Klar müsste man Investieren und es würde bestimmt nicht einfach werden, aber mir kann keiner erzählen das es günstiger wäre als ein Neues Stadion zu bauen bzw. das Oly wieder so hinzubekommen das dort Profifußball möglich ist.


Benutzeravatar
swaltl
Rang 3
Rang 3
Beiträge: 693
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Re: Stadiondiskussion allgemein: Sechzgerstadion oder doch woanders?

Beitrag von swaltl » Di 20. Feb 2018, 12:33

Konterhoibe hat geschrieben:
Di 20. Feb 2018, 11:04
Zum Oly kann ich nur sagen das es der selbe Käse wäre wie bei der AA, klar alles super in Sachen Fantrennung und Parkplätzen, aber halt wieder am Stadtrand. Zudem, bei allen Leuten die zur U-Bahn rennen staut sich das ganze wieder ewig.

Von der "Stimmung" da drin will ich gar nicht reden, das war damals schon ne Katastrophe, und von der Sicht... Naja, ein Fernglas ist da nicht verkehrt wenn man was erkennen will :D

Ich bin einfach vorbelastet in Sachen GWS, die ganze Stimmung in und um das Stadion herum ist grandios und es ist für mich einfach unsere Heimat. Klar müsste man Investieren und es würde bestimmt nicht einfach werden, aber mir kann keiner erzählen das es günstiger wäre als ein Neues Stadion zu bauen bzw. das Oly wieder so hinzubekommen das dort Profifußball möglich ist.
Ich gebe dir absolut recht. Das Olympiastadion kommt für mich ebenfalls nicht in Frage. Wobei ich trotzdem im Oly anfeuern würde, falls es uns dort hin verschlagen würde.

Da uns wohl niemand einen Neubau finanzieren wird (zumindest solange unser lieber Investor noch da ist ;)) und wir es uns selbst erst recht nicht leisten können, scheidet ein Neubau wohl aus.

Bleibt (meiner Meinung nach zum Glück) nur noch das Sechzgerstadion. Wir müssen alles dafür tun, es schrittweise wieder zumindest zweitligatauglich zu bekommen. Vielleicht müsste man der Stadt da wenn die Erweiterung auf 15.000 abgeschlossen ist und das Stadion trotzdem ausverkauft ist auch mal mehr Druck machen. Ich glaube es würde auch helfen, wenn man der Stadt dann mal den nächsten Schritt vorschlägt.



Eine kleine Anmerkung möchte ich mir allerdings noch erlauben: Du lehnst das Oly ab, weil es "am Stadtrand" wäre. Das finde ich jetzt doch sehr lustig, dass du diesen Punkt aufzählst. Da muss ich dir leider widersprechen.
Das Olympiastadion liegt definitiv nicht weiter am Stadtrand als das Sechzgerstadion. Wenn man als Bezugspunkt den Stachus wählt, dann liegen beide Stadien von dort gleich weit weg. Außerdem liegt das GWS außerhalb vom Mittleren Ring, das Oly innerhalb.
Ich kann mir allerdings gut vorstellen, woher dein Eindruck kommt. Das Grünwalder Stadion ist von der Innenstadt aus deutlich besser mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Mann braucht bloß mit der Tram oder U-Bahn ein paar Stationen fahren, wenn man aussteigt steht man direkt im Stadion. Wenn man hingegen zum Oly möchte, dann muss man nach der Fahrt mit Tram oder U-Bahn noch zehn bis 15 Minuten zu Fuß gehen. Dadurch kommt wohl der Eindruck, dass das Oly weiter draußen wäre. Wenn man allerdings mit dem Auto unterwegs ist, dann ist man unabhängig von der Parkplatzsituation schneller vom Stachus am Oly als am GWS.
Übrigens ist es vom Olympiastadion zum Stadtrand etwa gleich weit wie vom Sechzgerstadion zum Stadtrand, wenn nicht gar sogar etwas weiter.

In sofern ist dein Argument, dass das Olympiastadion am Stadtrand wäre leider falsch. Bei deinen restlichen Argumenten gegen das Oly stimme ich dir absolut zu, aber dieses Argument ist ein Schmarn. ;)

Wenn du aus der Entfernung ein Argument für das GWS bauen willst, dann sollte man eher argumentieren, dass es in Giesing ist und das Oly weiter weg davon. Wobei man da trotz der Verwurzellung in Giesing schon zugeben muss, dass die Fans aus ganz München kommen.
An andere Stelle würde man jetzt erwähnen, dass wir ja der TSV München von 1860 sind und nicht der TSV Giesing. ;)


Ein Herz für die Löwen,
es schlägt nur für sie.
Stets alles zu geben,
wir trennen uns nie.
Ein Herz für die Löwen
bricht niemals entzwei.
Es ist unbestechlich,
bleibt alle Zeit treu.
Konterhoibe
Rang 2
Rang 2
Beiträge: 144
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:35

Re: Stadiondiskussion allgemein: Sechzgerstadion oder doch woanders?

Beitrag von Konterhoibe » Mi 21. Feb 2018, 10:55

Hast schon recht, das Oly liegt dann doch "Zentraler" als ich es angedeutet hab :D Ich arbeite jetzt seit 10 Jahren in der Nähe vom OEZ und für mich ist das hier so dermaßen ab vom Schuß, da ist das Oly für mich auch irgendwo in der Pampa :D

Aber wie du auch gesagt hast, mit den Öffentlichen ist das GWS schlicht viel besser erreichbar als das Oly, das sollte doch auch für die Stadt ein Argument sein warum das GWS die bessere Alternative wäre.

Soweit ich das beurteilen kann kommen ja fast alle, außer die Leute die gar keine andere Wahl haben, mit den Öffentlichen. Und so wie ich das sehe verteilt sich das bisher sehr gut auf die umliegenden U-Bahn-,Tram- und Busstationen.

Ehrlich gesagt hätte ich gedacht das da ein viel größeres Chaos entsteht, aber da bin ich sehr Positiv überrascht worden :D


Benutzeravatar
Sechzig_Ist_Kult
Rang 3
Rang 3
Beiträge: 375
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Re: Stadiondiskussion allgemein: Sechzgerstadion oder doch woanders?

Beitrag von Sechzig_Ist_Kult » So 22. Apr 2018, 13:31

Schöner Artikel auf 11Freunde.de - Lesenswert! (17/04/18)

www.11freunde.de hat geschrieben: Warum das Grünwalder Stadion ein Segen für 1860 München ist

Wer in München großartigen Fußball sehen will, muss zum FC Bayern gehen. Für alles andere sollte man es lieber im Grünwalder Stadion versuchen – bei 1860 München in der Regionalliga.
Seite 1 ("Ein Dorf namens Sechzig"): https://www.11freunde.de/artikel/warum- ... enchen-ist
Seite 2 ("München hat Bock auf Sechzig"): https://www.11freunde.de/artikel/warum- ... ist/page/1


Fan: 1860 - Pro: Werder Bremen - Sympathie: BVB, SC Freiburg, Dynamo Dresden

Nichts kann uns erschüttern, so nimmt es immer seinen Lauf.
Mit dem Rücken an der Wand - Doch immer wieder obenauf!

Sechzig gehört nach Giasing und nicht in die Pampa!
Benutzeravatar
Sechzig_Ist_Kult
Rang 3
Rang 3
Beiträge: 375
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Re: Stadiondiskussion allgemein: Sechzgerstadion oder doch woanders?

Beitrag von Sechzig_Ist_Kult » Mi 16. Mai 2018, 22:47

Kiel bekommt nun doch eine Ausnahmegenehmigung für ihr (eigentlich zu kleines) Stadion.
http://www.kicker.de/news/fussball/dfbp ... -kiel.html (16/05/2018)
kicker.de hat geschrieben:Jetzt doch: Ausnahmegenehmigung für Kiel
Vor einer Woche hatte Holstein Kiel für den Fall eines Aufstiegs keine Ausnahmegenehmigung für das heimische Holstein-Stadion erhalten. Der Grund: Mit gerade 10.000 ist das Stadion zu klein. Nun aber folgte aber doch noch die Kehrtwende. Wie die DFL mitteilte, haben die Störche den Weg für eine Sondererlaubnis durch umfangreiche Zusagen geebnet.

[...]

Die Pläne sehen vor, dass die erforderliche Kapazität von 15.000 Zuschauerplätzen schon bis Ende Oktober erreicht wird. Das würde durch eine Zusatztribüne im Bereich der Gegengerade erreicht. 2019 soll dann schließlich die Osttribüne fertiggestellt sein, was zugleich mit einer Erhöhung des Fassungsvermögens auf 18.400 Plätze einhergehen würde. 9060 wären Sitzplätze.

Auf Basis der nun veränderten Situation erteilte der Lizenzierungsausschuss den Kielern nun doch eine Ausnahmegenehmigung für die Nutzung des Holstein-Stadions in der Bundesliga, behielt sich aber für den Fall, dass zugesicherte Maßnahmen nicht durchgeführt werden würden, das Recht auf Widerruf vor.

Ein gutes und wichtiges Zeichen für die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Vereinen (gerade bei uns). Macht Mut auch im Hinblick auf's Sechzgerstadion, wenn irgendwann in ferner Zukunft tatsächlich der Zweitliga-Aufstieg unter Dach und Fach gebracht werden sollte. Bislang hakt es (bzgl. Liga 2) bei uns an der nicht vorhandenen Vollüberdachung und angeblich auch am Mangel ausreichender Vermarktungsflächen. (Rein hypotethisch fehlen für Liga 1 zudem knapp 2.000 Sitzplätze...)

Allerdings wird auch nochmal deutlich, dass die Sondergenehmigung (wie schon in Darmstadt) an konkrete Um- bzw Ausbaupäne gebunden ist. Sobald die dritte Liga hoffentlich zeitnah erreicht ist, wäre es auf jeden Fall wichtig auch in der Stadionfrage wieder eine Runde weiter zu kommen. Im Hinblick aufs Sechzgerstadion wird das nur mit vernünftigen und sachlichen Diskussionen auf Augenhöhe mit der Stadt gelingen. Hierfür halte ich die grundsätzlich sehr besonnene Haltung unsere Verantwortlichen für genau richtig. Und natürlich muss man sich innerhalb des Vereins einig sein... Man sollte schon nicht vergessen, dass wir halt bereits bei der AA ganz erheblich unterstützt wurden. Dass das mit dem Schlauchboot so gar nicht nicht funktioniert hat, liegt nun wirklich nicht an der Stadt (bzw dem Steuerzahler). Diesen Schuh müssen wir uns schon selber anziehen.


Fan: 1860 - Pro: Werder Bremen - Sympathie: BVB, SC Freiburg, Dynamo Dresden

Nichts kann uns erschüttern, so nimmt es immer seinen Lauf.
Mit dem Rücken an der Wand - Doch immer wieder obenauf!

Sechzig gehört nach Giasing und nicht in die Pampa!
tomandcherry
Rang 2
Rang 2
Beiträge: 140
Registriert: Mi 13. Dez 2017, 12:34

Re: Stadiondiskussion allgemein: Sechzgerstadion oder doch woanders?

Beitrag von tomandcherry » Do 17. Mai 2018, 09:46

Servus, Sechzig_Ist_Kult!

Schön, dass sich hier im Forum mal wieder ein bisschen Diskussionsstoff anbietet. Irgendwie kommt es mir manchmal so vor, als würden die "üblichen Verdächtigen" nur noch gefühlt alle hundert Jahre (naja, nicht ganz so schlimm...) einen Kommentar einstellen.
Sechzig_Ist_Kult hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 22:47
Ein gutes und wichtiges Zeichen für die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Vereinen (gerade bei uns). Macht Mut auch im Hinblick auf's Sechzgerstadion, wenn irgendwann in ferner Zukunft tatsächlich der Zweitliga-Aufstieg unter Dach und Fach gebracht werden sollte. Bislang hakt es (bzgl. Liga 2) bei uns an der nicht vorhandenen Vollüberdachung und angeblich auch am Mangel ausreichender Vermarktungsflächen. (Rein hypotethisch fehlen für Liga 1 zudem knapp 2.000 Sitzplätze...)
Zunächst sollten wir mal in nicht ganz so ferner Zukunft den Drittliga-Aufstieg unter Dach und Fach bringen. Das wird schwer genug, denn Biero höchstselbst sprach davon, "dass wir versuchen müssen, Saarbrücken auf unser Niveau runterzuziehen"... Mit "runterziehen" verbinde ich seinen Eindruck, dass er SB für stärker einschätzt, als unser Team. Dementsprechend müssen wir seeehr vorsichtig sein, dass diese Relegation nicht in die Hose geht. Denn irgendwie kommt es mir so vor, als würde ein Großteil der Fans davon ausgehen, dass wir nächste Saison hundertpro in der 3. Liga spielen?
Sechzig_Ist_Kult hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 22:47
Allerdings wird auch nochmal deutlich, dass die Sondergenehmigung (wie schon in Darmstadt) an konkrete Um- bzw Ausbaupäne gebunden ist. Sobald die dritte Liga hoffentlich zeitnah erreicht ist, wäre es auf jeden Fall wichtig auch in der Stadionfrage wieder eine Runde weiter zu kommen. Im Hinblick aufs Sechzgerstadion wird das nur mit vernünftigen und sachlichen Diskussionen auf Augenhöhe mit der Stadt gelingen.
Also mir kommt es immer so vor, dass der Stadt ziemlich egal ist, was rund um Sechzig passiert. Nach dem Motto "Was wollen die eigentlich? Sind - momentan - Viertligist, dürfen das GWS nutzen und sind doch nie zufrieden. Die sollen erstmal ihre internen Probleme lösen, einen glaubwürdigen Vertreter für sämtliche Belange, die eine Zusammenarbeit mit der Stadt München betreffen, benennen, der dann auch mal länger als max. zwölf Monate als Ansprechpartner fungiert und ansonsten sollen sie die Klappe halten." Welche Lobby bzw. welchen mächtigen Fürsprecher hat 60 denn? Den Roten wird der rote (sic!) Teppich ausgerollt und der Herr Oberbürgermeister wird jeden Termin absagen, wenn einer der Herren des FCB ein Gespräch mit ihm will.

Bei 60 kann wahrscheinlich die Sekretärin aus dem OB-Büro lässig "Nein, der Herr Reiter ist für sie heute leider nicht zu sprechen. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen." in den Hörer flöten und das war's dann.

Wir 60er bilden uns weiß-Gott-was ein, dass wir eine große Nummer im Fußball wären und dementsprechend jede(r) auf Verhandlungen mit unseren Vereins-Vertretern heiß sein müsste. Die Wahrheit ist jedoch, dass wir außer einem (noch) "großen Namen" rein gar nichts mehr vorzuweisen haben. Wieso sollten sich also die Stadt München-Vertreter "mit 60 auf Augenhöhe unterhalten"? Wir sind lediglich Bittsteller und dürfen froh sein, wenn uns die Stadt mit kleinen Aufmerksamkeiten beschenkt. z.B. der Kapazitätserweiterung im GWS. Ausbau, Umbau, Neubau... Da lachen die nicht mal. Das nehmen die überhaupt nicht zur Kenntnis.
Sechzig_Ist_Kult hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 22:47
Hierfür halte ich die grundsätzlich sehr besonnene Haltung unsere Verantwortlichen für genau richtig. Und natürlich muss man sich innerhalb des Vereins einig sein... Man sollte schon nicht vergessen, dass wir halt bereits bei der AA ganz erheblich unterstützt wurden. Dass das mit dem Schlauchboot so gar nicht nicht funktioniert hat, liegt nun wirklich nicht an der Stadt (bzw dem Steuerzahler). Diesen Schuh müssen wir uns schon selber anziehen.
Ja, das stimmt natürlich, was Du geschrieben hast. Ob sich dadurch die Verhandlungsbasis unserer Vereinsvertreter mit der Stadt München allerdings signifikant verbessert, wage ich zu bezweifeln. Wie bereits oben erwähnt, sehe ich 60 nicht auf Augenhöhe mit der Stadt, eher das Gegenteil davon. Man muss sehr vorsichtig sein, dass man sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnt mit seinen Ansprüchen, denn dass wir ein gewisses Entgegenkommen von der Stadt bei der Nutzung des GWS erhalten haben, sollte uns nicht in die falsche Hoffnung versetzen, dass wir zukünftig Ansprüche formulieren und deren zeitnahe Umsetzung durch die Stadt erwarten können.

Wir müssen definitiv "kleine Brötchen backen", sonst ist die Tür beim Herrn Oberbürgermeister ganz schnell zugeschlagen und geht wahrscheinlich nicht mehr so schnell für uns auf.


Antworten

Zurück zu „Stadiondiskussion allgemein“